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Arbeitsministerium will Anspruch auf Heimarbeit gesetzlich verankern

Björn Böhning (SPD) plant einen Rechtsanspruch auf Heimarbeit. (Foto: dpa)

Das SPD-geführte Arbeitsministerium will per Gesetz ein Recht auf Arbeit im Homeoffice einführen. Bei der CDU regt sich Widerstand gegen die Pläne.

Björn Böhning, Staatssekretär beim Bundesarbeitsministerium, plant ein Gesetz, das Arbeitnehmern ein Recht auf Heimarbeit einräumen soll. Das berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe. Nach der Idee des SPD-Politikers müssten Unternehmen ihren Mitarbeitern entweder die Möglichkeit geben, im Homeoffice zu arbeiten, oder aber begründen, warum das aus betrieblichen Gründen nicht möglich sei. Ein ähnliches Gesetz existiert in den Niederlanden bereits.

Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Peter Weiß, kritisierte die Pläne gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zwar hält auch Weiß Heimarbeit grundsätzlich für sinnvoll, den Plan des Arbeitsministeriums lehnt er jedoch ab. „Da schafft eine Begründungspflicht der Ablehnung auch unnötige Bürokratie“, zitiert ihn die FAZ. Auch vom Arbeitgeberverband wird der SPD-Vorstoß kritisiert.

Gewerkschaftsbund fordert ebenfalls Rechtsanspruch auf Homeoffice

Im Mai 2018 hatte auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) erstmals einen Rechtsanspruch auf Heimarbeit gefordert. Laut einer Schätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) könnten 40 Prozent aller Tätigkeiten auch in Heimarbeit erledigt werden. Tatsächlich arbeiten aber nur etwa zwölf Prozent der Beschäftigten im Homeoffice. Einen echten Anspruch auf Heimarbeit gibt es hierzulande bislang – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nicht.

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6 Kommentare
Bernhard Brinkmann
Bernhard Brinkmann

Oje SPD,
immer weiter Richtung Nanny-Staat.
Wer etwas will – (in dem Fall einen Heimarbeitsplatz)
der findet eigene Argumente und Leistungen um
solch einen Homeoffice – Platz auch zu bekommen.
Oder man sucht sich einen neuen Arbeitgeber mit Homeofficeplatz
oder wird gleich Freelancer.
Liebe SPD wie wäre es mal mit mehr Eigenverantwortug des mündigen Bürgers
oder seid ihr Rechtsanwaltslobbyisten (gibt bestimmt viele Prozessse durch
solch einen Rechtsanspruch.)
Wir sind eh schon überreguliert – Ich sage nein danke
Schneegrüsse aus Bayern
Bernhard Brinkmann

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Titus von Unhold
Titus von Unhold

Es braucht noch viel mehr Regulierung damit die Wirtschaft das Ausbeuten der Beschäftigten beendet und die Erträge aus Arbeitskraft und Produktivität endlich wieder den Menschen zufließen, statt den Brieftaschen der Kapitalisten.

Antworten
Bernhard Brinkmann
Bernhard Brinkmann

@Titus von Unhold
Wenn du mit Regulierung die Banken und unser Geldsystem / die Geldschöpfung meinst stimme ich dir zu.
Auch weltweite Ausbeutung von Mensch und Natur kann nicht so weiter gehen. aber immer neue Regulierungen????
Jeder Einzelne kann als Verbraucher so viel selbst verändern, du musst ja „die Kapitalisten“ nicht selbst füttern!
Kauf und agiere regional, Nachbarschaftsprojekte, eigene Genossenschaften etc., erfinde dir einen eigenen Arbeitsplatz
sei creativ es gibt unendlich viele Möglichkeiten was selbst auf die Beine zu stellen und unser ganzes Wirtschaftssystem in eine gute und den Menschen nutzende Richtung zu schieben.
Schluss mit Jammern, denn Pseudo-Regulierungen (die eh wieder ausgenutzt und umgangen werden) und Neo- Sozialistische / Neo-Kommunistische Sprüche helfen nicht –
wir müssen unsere Leben wieder in die eigenen Hände nehmen und selbst was tun und verändern.
Die Wirtschaft muss wieder für die Menschen da sein und nicht umgekehrt.
Du kennst mich nicht aber ich bin alles nur kein Neoliberalist.
Sonnige Schneegrüsse vom Chiemsee
BB

js

„Wer etwas will – (in dem Fall einen Heimarbeitsplatz)
der findet eigene Argumente und Leistungen um
solch einen Homeoffice – Platz auch zu bekommen.
Oder man sucht sich einen neuen Arbeitgeber mit Homeofficeplatz
oder wird gleich Freelancer.“

Wenn die Welt so einfach wäre…

Ich möchte mich auch nicht bevormunden lassen, aber ein Recht auf Homeoffice ist keine Bevormungung, das ist ein Recht das man bei Bedarf einfordern kann.
Bevormundung ist nur alle paar Jahre wählen zu gehen und das dann Demokratie zu nennen. Oder sich irgendwas von „alternativlos“ anhören zu müssen.

Antworten
Bernhard Brinkmann
Bernhard Brinkmann

@ js
Welches Recht von wem was bei Bedarf einzufordern?
Jeder gestaltet hoffentlich sein eigenes Leben selbst
und ist zunächst für sich selber verantwortlich.
Also zuerst mal von sich selbst was fordern und creative Lösungen
suchen / finden um bspw. ein Homeoffice zu realisieren.
Heute mit den neuen Medien gibt es weltweit so viele Möglichkeiten.
Wenn alle Selbständigen dauernd einklagbare Sonderrechte
einfordern würden dann „Gute Nacht Deutschland“!
Selbst ist die Frau / der Mann

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Titus von Unhold
Titus von Unhold

„Jeder gestaltet hoffentlich sein eigenes Leben selbst und ist zunächst für sich selber verantwortlich.“

Schönes Märchen, aber neoliberaler Bullshit.

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