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Plötzlich Homeoffice: Die besten Tipps der t3n-Redaktion

Auch die t3n-Crew arbeitet geschlossen vom Homeoffice aus. (Foto: t3n)

Statt im Büro plötzlich im Homeoffice zu arbeiten, bedeutet für viele Menschen eine massive Umstellung. Um euch den Umgang mit der ungewohnten Arbeitssituation zu erleichtern, haben wir für euch die besten Homeoffice-Tipps der t3n-Redaktion gesammelt.

Seit mehr als zwei Wochen befindet sich die gesamte t3n-Crew im Homeoffice. Auf die Arbeitsabläufe der Online-Redaktion hatte das im Grunde keine größeren Auswirkungen. Ein Teil der Redaktion arbeitete sowieso überwiegend remote und pilgerte daher auch vor der Pandemie nur einmal wöchentlich ins t3n-Hauptquartier in Hannover. Ein paar wenige Kollegen schauten sogar noch seltener dort vorbei. Dementsprechend waren aber auch unsere Arbeitsabläufe bereits auf das verteilte Arbeiten abgestimmt, sodass wir in der Hinsicht keinerlei Änderungen vornehmen mussten.

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Dennoch war es vor allem für die Kolleginnen und Kollegen eine massive Umstellung, für die das Homeoffice bislang eher Ausnahme als Regel war. Und auch einige Remote-Worker mussten sich erst daran gewöhnen, dass sie nicht mehr in ihren jeweiligen Berliner Lieblings-Coworking-Space einkehren konnten. Die vergangenen Wochen zeigten dann auch, dass die Redakteurinnen und Redakteure, die dauerhafte Heimarbeit bislang vermieden haben, bisweilen ganz andere Herausforderungen in der für sie neuen Arbeitssituation erkennen, als die Homeoffice-Profis.

Homeoffice-Galerie: So arbeitet die t3n-Crew derzeit
(Foto: t3n)

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So unterschiedlich stark die Veränderung der Arbeitssituation ist, so verschiedenen gehen die Kolleginnen und Kollegen mit den daraus resultierenden Herausforderungen um. Genau deswegen wollen wir euch im Folgenden auch nicht nur Ratschläge und Tipps von denen an die Hand geben, die sich über Jahre an die Heimarbeit gewöhnt haben, sondern auch von denen, die in den vergangenen Wochen ad hoc lernen mussten, sich anzupassen. Denn auch wenn euer gesamtes Team im Homeoffice arbeitet, ist jedes Team-Mitglied mit ganz individuellen Herausforderungen konfrontiert.

Arbeiten im Homeoffice: Die besten Tipps der t3n-Redaktion

Zeitblöcke machen es möglich, Privates und Berufliches miteinander zu harmonisieren

Andreas Weck, Karriere- & New-Work-Redakteur bei t3n

Das Homeoffice lauert voller Gefahren: der Abwasch, der erledigt werden will. Die Couch, die ruft: Komm, setz dich. Nur noch eine Folge „Better Call Saul“! Oder das soziale Netzwerk, das dir die neuesten Statusmeldungen zeigen will. Ganz ehrlich, das kann man im Homeoffice alles machen. Aber eben alles zu seiner Zeit. Es spricht nichts dagegen, in der Pause den Abwasch zu machen. Oder hin und wieder mal auf Instagram zu schauen, was die Freunde machen. Damit ich auch daheim den Fokus behalte, setze ich mir deshalb klare Zeitblöcke. Zum Start des Tages halt „Task eins“ und danach kommt der Abwasch. Dann „Task zwei“ und dann guck ich mal, was auf Insta geht. Dann „Task drei“ und zum Lunch schau ich eine Folge der Lieblingsserie. Diese Zeitblöcke ermöglichen mir, produktiv zu sein und trotzdem auch ein paar kreative Pausen einzulegen. Immer, wenn eine Aufgabe erledigt ist – spätestens jedoch nach 90 Minuten –, zieh ich mich gedanklich raus und mach etwas, das völlig neben der Spur passiert. Das kann übrigens auch Sport sein. Das Homeoffice schafft Gelegenheiten, die im Büro völlig abwegig sind. Zeitblöcke machen es möglich, dass Privates und Berufliches gut miteinander harmonieren.

Überdenke deine Arbeitsweise

Johannes Schuba, Chef vom Dienst bei t3n

Nutzt die Chance eurer Homeoffice-Zeit, um eure Arbeitsweise und -struktur zu überdenken. Ich spreche dabei aber nicht aus dem Gedanken der Selbstoptimierung oder dem mehr Schaffen in kürzerer Zeit. Darum geht es nicht. Testet aus, was ihr für eine Umgebung braucht, wann eure produktive Zeit ist. Denkt daran: Ihr müsst nicht immer erreichbar sein (natürlich aber regelmäßig beziehungsweise in den von eurem Unternehmen vorgegebenen Richtlinien). Behaltet im Auge, wann ihr fokussiert arbeiten könnt und nutzt diese Chance. Richtet euch Zeiten so ein, wie sie euch passen. Das ist in den eigenen vier Wänden immer noch mal einfacher, als es das im Büro ist. Randnotiz: Vergesst dabei nicht, euren Haushalt im Griff zu behalten. Vorräte sind enorm praktisch, wenn der kleine Hunger zwischendurch kommt. Und es befreit enorm, wenn der noch abzuwaschende Topf in eurem Küchen-Arbeitszimmer vielleicht doch noch schnell vor der Arbeit abgewaschen ist.

Sag Nein zum Schlabberlook im Homeoffice

Cornelia Erichsen, Marketing-Redakteurin bei t3n

Das A und O für mich im Homeoffice ist eine klare Trennung von Arbeitszeit und Freizeit. Nur so kann ich nach Feierabend wirklich abschalten und entspannen. Dabei hilft zum einen, dass ich ein separates Arbeitszimmer habe – zumindest noch so lange, wie mein Sohn nicht zwingend ein Kinderzimmer braucht. Zum anderen habe ich nach zwei Tagen Homeoffice auch bewusst davon Abstand genommen, mich einfach in Jogginghose oder Schlafanzug an den Schreibtisch zu setzen. Ich mache mich jeden Morgen genau so fertig, als würde ich ins Büro gehen (nur auf Makeup verzichte ich meistens). Wenn ich dann nach Feierabend in meine Lieblingsjogginghose schlüpfe, fühlt die sich gleich doppelt so bequem an.

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