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Homepod: Apple startet Verkauf des Siri-Lautsprechers in Deutschland

(Foto: dpa)

Apple hat den Startschuss für seinen ersten Siri-Lautsprecher Homepod in Deutschland gegeben. Der Speaker kostet 350 Euro.

Seit dem Frühjahr kann der WLAN-Lautsprecher bereits in den USA, Großbritannien und Australien erstanden werden. Mit der Veröffentlichung von iOS 11.4 kündigte Apple auch den Marktstart für weitere Länder an. Außer in Deutschland kann der Speaker ab dem 18. Juni auch in Frankreich und Kanada erstanden werden.

Homepod: Guter Klang und Airplay 2

Apples erster WLAN-Lautsprecher ist mit dem Fokus auf „High-Fidelity-Sound“ entwickelt worden. Unter der Haube des zylindrischen Speakers stecken ein großer Tieftöner für Bässe und sieben Hochtöner, mit denen ein „breiter, weiträumiger Klangraum“ geliefert werden könne, so das Unternehmen.

Airplay 2 könnt ihr per iOS-Kontrollzentrum oder Siri steuern. (Bild: Apple)

Der gute Klang wurde dem Homepod von zahlreichen Testern attestiert, wie wir schon im Frühjahr zusammenfassten. Den Testern von What-Hifi kamen die Mitteltöne teils etwas verwaschen vor, im Allgemeinen sei das Gesamtbild aber durchaus gelungen.

Homepod: Was Apples Siri-Lautsprecher kann – und was nicht

Seit iOS 11.4, das Apple Ende Mai veröffentlicht hat, lassen sich zum einen zwei Homepods zu einem Stereopaar koppeln und per Airplay 2 auch als Multiroom-System betreiben. Zwei Homepods sind allerdings ein recht teurer Spaß – Käufer müssen dafür 700 Euro in die Hand nehmen.

iOS 11.4 bringt mehr Features für Homepods. (Bild: Apple)

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Homepod: Siri mit wenigen Funktionen, geschlossenes System

Wenngleich der Klang des Homepods sehr gut sein soll, kommt die hübsche Dose mit einigen Schwächen, die man sich vor dem Kauf vergegenwärtigen sollte. Der Homepod lässt sich primär über Apples Sprachassistenten Siri steuern, der in seiner Funktionalität noch stärker begrenzt ist als ohnehin schon. So ist es etwa nicht möglich, auf den persönlichen Kalender zuzugreifen. Auch das Stellen mehrerer Timer wird nicht unterstützt – insbesondere im Kücheneinsatz wäre dieses Feature wünschenswert.

Apples Homepod unterstützt Apple Music – und nicht viel mehr. (Bild: Apple)

Wenn es um die Wiedergabe von Musik geht, könnt ihr lediglich auf Apples eigenen Musikdienst Apple Music zurückgreifen. Alternativen wie Spotify, Deezer oder Youtube Music können lediglich per Airplay 2 vom iPhone oder iPad aus zugespielt werden. Im Vergleich zu den Mitbewerbern von Google oder Amazon befindet man sich als Homepod-Kunde in einem goldenen Käfig. Auch in Sachen Smarthome unterstützt der Speaker nur Apples eigene Homekit-Plattform.

Wer mit den Einschränkungen zurechtkommt, da man sich ohnehin komplett im Apple-Kosmos bewegt, bekommt einen gut klingenden WLAN-Speaker, der mit der Zeit durch Software-Updates womöglich besser wird. Kunden, die mehr Offenheit und etwa einen größeres Angebot an Musikdiensten bevorzugen, sollten sich vielleicht eher den ebenso gut klingenden Sonos One ansehen. Der Speaker hat Amazons Alexa an Bord, unterstützt aber wie der Homepod Airplay 2 und ist sogar günstiger.

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