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Honda E: Elektrische Knutschkugel mit 200 km Reichweite

Kleinwagen für Pendler: Der Honda E. (Foto: Honda)

Auf der IAA 2019 wird Honda seinen elektrischen Kleinwagen Honda E in der Serienversion vorstellen. Das Fahrzeug legt weniger Wert auf Reichweite als auf Infotainment.

Der Stromer des japanischen Autobauers ist seit langem angekündigt, soll aber im kommenden Jahr tatsächlich in Serie gehen. Honda will sein komplettes Neufahrzeugangebot für den europäischen Markt bis 2025 auf elektrische Antriebe umstellen. So ist auch der Honda E vornehmlich als Produkt für den europäischen Markt und mit der Zielgruppe der Pendler im Stadtverkehr zu betrachten. Einen Preis hat der Hersteller bisher nicht genannt.

Honda E: Motor- und Akkuleistung

Der Elektromotor des neuen Honda E ist in zwei Leistungsstufen mit 100 kW/136 PS und 113 kW/154 PS erhältlich, das Drehmoment beträgt jeweils 315 Newtonmeter. Von Null auf 100 km/h soll der stärkere der beiden Heckantriebler in etwa acht Sekunden beschleunigen. Mit seinem 35,5-kWh-Akku soll der Honda eine Strecke von rund 220 Kilometern zurücklegen können.

Der Honda E kommt in fünf Farben. (Foto: Honda)

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Mit der gängigen Ladespannung von 50 kW kann die Batterie laut Honda innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent der Gesamtkapazität geladen werden. Nach internen Messungen des Autobauers liegt der Energieverbrauch bei 18 bis 20 Kilowattstunden auf 100 Kilometer.

Honda E: Infotainment als Schwerpunkt

Das Äußere des Honda E wird von einer gewissen nostalgischen Verbundenheit zu Designprinzipien der Sechziger- und Siebzigerjahre bestimmt. Im Inneren hingegen kombinieren sich fünf Displays zu einer umfassenden digitalen Armaturentafel. Dabei dominieren zwei 12,3-Zoll-LCD-Touchscreens, die als Anzeige für die vernetzten Anwendungen und Funktionen des Infotainment-Systems dienen, und die moderne Optik.

Infotainment wird groß geschrieben im kleinen Honda E. (Foto: Honda)

Die vernetzten Dienste und Anwendungen können über den Touchscreen oder per Sprachsteuerung aufgerufen werden. So besteht der Unterschied zwischen Fahrer und Beifahrer nur noch in der Sitzposition.

Herzstück des Systems ist der „Honda Personal Assistant“

Der eingebaute Sprachassistent, der „Honda Personal Assistant“, soll mit seiner KI möglichst natürlichsprachliche Kommandos verstehen und so sicheren Zugriff auf die Funktionen des Fahrzeugs und verschiedene Onlinedienste gewähren.

Ähnlich wie Googles Assistent wird der „Honda Personal Assistant“ mit den Worten „OK Honda“ aktiviert. Maschinelles Lernen soll die Technologie in die Lage versetzen, die Stimme ihres Nutzers immer besser zu verstehen, um so immer präzisere Antworten geben zu können.

My Honda+: Smartphone-App erlaubt Fernsteuerung diverser Funktionen

Verlässt der Nutzer seinen Honda E, so soll er über die App „My Honda+“ mit seinem Fahrzeug in Verbindung bleiben können. Über die App sollen detaillierte Zustandsberichte zum Fahrzeug, ferngesteuerte Klimaregelung, Sicherheits- und Standortüberwachung sowie die Abfrage von Batterieladestand und Restreichweite geboten werden.

Ebenso dient die Smartphone-App als digitaler Schlüssel, über den sich das Fahrzeug verriegeln und öffnen lassen soll. Ebenfalls interessant erscheint die Möglichkeit, auf dem Smartphone vorbereitete Routen per App an das Navigationssystem des Fahrzeugs senden zu können.

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Ein Kommentar
Titus von Unhold
Titus von Unhold

„Ladespannung von 50 kW“

Ladeleistung: Watt
Ladespannung: Volt
Ladestrom: Ampere

Und Strom (besser Elektrizität) wird auch nicht verbaucht, sondern in andere Energieformen wie Wärme oder Bewegung umgewandelt (Energieerhaltungssatz).

Antworten

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