Karriere

Honorare im IT-Sektor: Diese IT-Freelancer verdienen 84 Euro pro Stunde

(Foto: markus spiske / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Der Stundensatz von IT-/Engineering-Freelancern in Deutschland ist zum fünften Mal in Folge gestiegen. IT-Freelancer verlangen im Durchschnitt aktuell ein Honorar von 76 Euro pro Stunde – vor zehn Jahren waren es noch zwölf Euro weniger.

IT-Freelancer verdienen wieder mehr

Den Freiberuflern in der IT-Branche scheint es gut zu gehen. Das impliziert jedenfalls die jährlich erhobene Auswertung der Stundensätze von IT-/Engineering-Freelancern durch das IT-Projektportal GULP. Demnach ist das durchschnittliche Honorar der in der GULP-Datenbank vertretenen deutschen IT-Freelancer gegenüber dem Vorjahr um einen Euro auf 76 Euro gestiegen. In Österreich und der Schweiz wird noch mehr verdient. Hier liegen die Stundensätze im Durchschnitt bei 79 beziehungsweise sogar 95 Euro.

Entwicklung der Honorarforderungen durch IT-Freelancer seit 2000 (Grafik: GULP)

Entwicklung der Honorarforderungen durch IT-Freelancer seit 2000 (Grafik: GULP)

Innerhalb der Gruppe der IT-Freelancer gibt es natürlich große Unterschiede bei den Stundensätzen. Während freiberufliche Administratoren wie im Vorjahr 61 Euro pro Stunde verlangen, fordern Projektleiter und Berater überdurchschnittlich hohe Honorare von derzeit 84 und 81 Euro. Den größten Sprung bei den Stundensätzen haben übrigens die Trainer gemacht. Sie verlangen sechs Euro mehr als im vergangenen Jahr. In den letzten fünf Jahren betrug der Zuwachs beim Honorar insgesamt 13 Euro.

GULP hat für die Auswertung die Stundensatzforderungen der in seiner Datenbank eingetragenen IT-/Engineering-Freelancer unter die Lupe genommen. Der Kandidatenpool deckt dem Portal zufolge „über 90 Prozent des freien Marktes in Deutschland” ab und biete damit einen guten Überblick über die Marktentwicklung.

IT-Freelancer: Trainer verbuchen den größten Sprung bei den Honoraren. (Foto: markus spiske / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Deutlich mehr Einnahmen als die IT-/Engineering-Freelancer generieren einer aktuellen Studie nach IT-Führungskräfte. Zu den Spitzenverdienern zählen demnach IT-Bereichsleiter in Banken, wo ein jährliches Salär von 272.000 Euro (inklusive 55.000 Euro Boni) möglich ist.

via www.golem.de

Zur Startseite
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

4 Kommentare
Polymorphin
Polymorphin

Gehn bei so einem hohen Stundensatz nicht auch Unmengen an Geld einfach an den Staat durch Steuern „verloren“ ? Was bringt dir ein fetter Stundensatz von 100€ wenn du am Ende nur noch 35€ behalten darfst…

Antworten
michaelhermann
michaelhermann

Bespielrechung:
von 200 Arbeitstagen kannst Du vielleicht an 150 Arbeitstagen zu dem Stundensatz arbeiten (Urlaub, Projektwechsel).
Das macht
150 * 8 * 76 Euro = 91.200 Euro Jahresumsatz.

Ich geh mal von Nettostundensätzen aus. Also Mehrwertsteuer brauchen wir nicht zu berücksichtigen.

Kosten:
Davon zahlst Du noch Deine Fahrtkosten, das sind bei mir immer so 10.000 Euro im Jahr.
Übernachtung, da Du als Freelancer im allgemeinen ja nicht zu Hause arbeitest. 150 * 60 = 9.000 Euro.
Bleiben 72.200 Euro.

Steuern:
Dei versteuerst Du mit 45 %. Also bleiben Dir 39.710 Euro. Davon noch Krankenkasse (400 Euro/ Monat), Rente (400 Euro/Monat) = 9600 Euro.

Ergebnis:
Da bleiben Dir 30.110 Euro.

Das entspricht einem Nettogehalt von ca 2.500 Euro pro Monat zum Leben + ein Dienstfahrzeug. Ist nicht schlecht, aber Spitzengehälter sehen sicher anders aus.

Resultierender Stundensatz:
Auf den Stundensatz zurückgerechnet kommst Du auf 25 Euro Netto.

Antworten
Frank
Frank

Was ist ein „IT-Freelancer“ ?
IT ist ein Begriff für alles mögliche und auch nichts. Ebenso dieser Freelancer.
Es gibt „IT-Freelancer“, die für 6 Euro die Stunde brutto arbeiten, die tauchen aber hier in der Statistik gar nicht auf, weil sie gar nicht erfasst werden und auch nicht mitmachen würden.
Es gibt auch welche, die lachen über Beträge die unter 100 Euro / Stunde liegen.
Welcher ist denn nun gemeint? Der Durchschnitt?
Wenn man 6 Euro + 140 Euro nimmt und das durch 2 teilt, bekommt man 73 Euro.
Das würde ja fast passen.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung