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Porträt

Horizn Studios: Die rasante Erfolgsgeschichte eines Nerd-Koffers

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Horizn Studios Cabin Trolley – Kabinengepäck für Nerds und Geeks

Der Horizn Cabin Bag ist mit einem Fach für ein Powerpack versehen und ist mit einer intelligent gestalteten Front-Tasche ausgestattet, die zur Aufnahme eines Notebooks, Smartphones und verschiedener kleiner Utensilien wie Ladegeräte in speziell dafür designten Reißverschluss-Fächern gedacht ist. Auf Wunsch wird der Koffer zusammen mit einem GPS-Modul ausgeliefert, das in der Horizn--GPS-App den Weg des Koffers aufzeichnet. So können Digitalnomaden herausfinden, wo ihr Koffer sich befindet, sollte die Fluggesellschaft mal wieder den Anschlussflug verpasst haben.

Ebenfalls mit an Bord: Ein (in den ersten sechs Monaten) kostenfreier Reiseassistent. Eine Art Concierge-Dienst, der bei allen möglichen Reisebuchungen und -Problemen kompetent weiterhilft.

Der Hauptdarsteller Horizn Studios Cabin Bag im Test

Unser Test-Exemplar: Ein Horizn Cabin Trolley in blau. (Foto: Jochen G. Fuchs)

Der kompakte Koffer könnte so auch ohne weiteres vom Band einer Luxusmarke laufen. Die Optik ist von innen wie von außen extrem hochwertig, der Kunststoff mehr als ansehnlich und die Applikation aus italienischem Vachetta-Leder an der Front unterstreicht den Anspruch des Gepäckkstücks: Ein bezahlbares und nützliches Luxusgut. Das Design des Koffers stammt von Jaimal Odedra, der schon für Calvin Klein, Givenchy, Mulberry und Ralph Lauren Designs entworfen hat.

Horizn Cabin Trolley im Münchner Winter: Split ohne Ende stellt kein Problem dar.(Foto: Jochen G. Fuchs)

Wir haben den Koffer mehrere Monate getestet und das Gepäckstück im Herbst, Winter und Frühling durch S-Bahnen, Trams, ICEs, TGVs und Flugzeuge geschleift. Mit positivem Ergebnis, es gab nur sehr wenig auszusetzen.

Der Koffer passte sowohl unter den Sitz in vier verschiedenen Fliegern, als auch in die Gepäckablage im Flugzeug und im ICE. Unter den ICE-Sitz zwar nicht, da passt aber außer einem Rucksack selten ein Koffer rein.

Die speziell in Japan für Horizn entwickelten 360-Grad-Rollen stellen sich als extrem leichtgängig und robust heraus und sind im Vergleich zu vielen herkömmlichen Rollen absolut großartig. Weder die Split-Berge vom Winterdienst an den Haltestellen im Münchner Winter, noch Schnee auf den Gehwegen oder Pflastersteine beeindruckten die Rollen besonders. Mehrere Monate später rollen die Räder immer noch wie am Anfang. Reisende dürfen nur im ICE-Bordbistro nicht vergessen, die Räder mit dem Fuß quer zur Reiserichtung zu stellen, falls sie den Koffer neben sich am Tisch abstellen. Sonst könnte es ihnen wie dem Autor ergehen und der Koffer rast mit gefühlten 120 km/h durch das Bordbistro. Eventuell wären Bremsen für das nächste Horizn-Modell eine gute Idee. In der Praxis reicht das Verstellen der Räder aber aus – oder die Gepäckablage.

Für eines der nächsten Modelle arbeitet Horizn aber schon an einer smarten „Wegroll-Sperre“.

Horizn Cabin Trolley: Links ein Nyloneinsatz mit Reissverschluss, rechts ein Komprimierungsfach für Wäsche. Zwei Wäschebeutel/Schuhbeutel sind im Lieferumfang enthalten. (Foto: Jochen G. Fuchs)

Das Innenleben ist durchdacht gestaltet, die linke Hälfte ist mit einem Netz durch einen Reißverschluss separiert, die rechte Hälfte wird von einem sogenannten Compression-Bag abgeschlossen. Ein einfacher Mechanismus bestehend aus einer verstärkten Kunststoffeinlage und zwei Spanngurten, dazu gedacht die Wäsche faltenfrei zu komprimieren, damit mehr Platz im Koffer ist. Beigelegt sind noch ein kleiner Wäschesack und ein Schuhbeutel.

Fotogalerie: Unser Test-Modell des Horizn Cabin Trolley

Horizn Cabin Trolley in Blau nach einigen Wochen intensiver Nutzung.

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Die speziell für Digitalnomaden gestaltete Fronttasche wird ihrem Zweck gut gerecht. Schnell ist das Macbook entnommen, bevor der Koffer nach oben in die Gepäckablage wandert. Das Fach ist allerdings etwas eng konzipiert, wird noch das Netzteil eingesteckt, dann beult der Schuko-Stecker die elegante Front ein klein wenig aus. Da könnte eine kleine Einbuchtung für den dicken Stecker Abhilfe schaffen. Wird das Reißverschlussfach weit genug geöffnet, lässt sich aber alles schnell und gut verstauen und entnehmen.

Im letzten Quartal diesen Jahres will Horizn noch einen „Plug-on-Bag“ herausbringen, der einfach auf den Koffer aufgesetzt und an der Teleskop-Stange des Koffergriffs befestigt wird. Da soll dann auch ein sperriges Netzteil besser unterkommen.

Der Horizn Cabin Trolley macht richtig Laune. Preislich ist das gute Stück mit 199 beziehungsweise 279 mit GPS himmelweit von Rimowa und Tomi entfernt, die beide erst bei deutlich über 400 Euro Kabinengepäck in dieser Klasse anbieten. Bei völlig vergleichbarer Qualität – und an Funktionalität schlagen die gut durchdachte Fronttasche und die Horizn-Zusatzfunktionen Standardkoffer meilenweit.

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