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Entwicklung & Design

Cloud-Hosting für HTML5-Apps: Aerobatic erspart euch das Server-Setup

Aerobatics. (Foto: slavik_V / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Aerobatic bietet Cloud-Hosting für Single-Page-Apps an und sieht sich selbst als eine Art Heroku für das Frontend. Features wie „Traffic Control“, ein intelligenter API-Proxy und integrierte OAuth-Authentifizierung sollen Aerobatic zur perfekten Lösung dafür machen.

Aerobatic ist ein Cloud-Hoster für Single-Page-Apps. (Screenshot: aerobatic.io)
Aerobatic ist ein Cloud-Hoster für Single-Page-Apps. (Screenshot: aerobatic.io)

Aerobatic: Einfaches Cloud-Hosting für Single-Page-Apps

Aerobatic ist ein Platform-as-a-Service (PaaS) und dient als Cloud-Hosting-Lösung für Single-Page-Apps. Der Anbieter hat seinem Dienst eine Reihe von Funktionen spendiert, die ihn von anderen Hosting-Lösungen für statische Webseiten abheben sollen. So gibt es einen Simulator-Modus, mit dem ihr eure lokal entwickelten Apps einfach in der Cloud testen könnt. Damit sollen etwaige Integrationsprobleme schnell erkannt werden können.

Ein weiteres interessantes Feature nennt sich „Traffic Control“. Letztlich könnt ihr damit über einen Regler bestimmen, welcher Teil des eingehenden Traffics eine andere Version eurer App zu Gesicht bekommen soll. Damit lassen sich auf einfache Art und Weise A/B-Tests durchführen. Außerdem könnt ihr mit „Traffic Control“ neue Funktionen zunächst nur einem Teil eurer Nutzerbasis zur Verfügung stellen, und euch Feedback einholen.

Aerobatic: Cloud-Hoster will Einsatz externer APIs und OAuth vereinfachen

Aerobatic versucht mit dem API-Proxy, ein Problem statischer Web-Apps zu umgehen. Damit API-Keys, Passwörter oder Token nicht direkt in die Seite eingebunden werden müssen, lassen sich diese bei Aerobatic hinterlegen und per AJAX-Callback aufrufen. Außerdem lassen sich API-Respones auch cachen. Das ist sinnvoll, wenn die Antworten mit einer Verzögerung kommen oder die Anzahl der API-Aufrufe limitiert ist.

Außerdem will es Aerobatic Entwicklern leicht machen, OAuth-Authentifizierung in ihren Apps einzusetzen. Die entsprechenden Schlüssel für OAuth-Anbieter wie Google, Facebook, Twitter oder GitHub lassen sich im Aerobatic-Dashboard abspeichern und der Anbieter kümmert sich dann um die eigentliche Authentifizierung der Nutzer.

Aerobatic kann derzeit kostenfrei getestet werden. Wie viel Geld der Anbieter später dafür verlangen wird, ist noch nicht bekannt. Der Dienst soll aber auch später noch in einer kostenfreien Version zu haben sein. Darüber hinaus ist aber auch eine kostenpflichtige Variante mit erweiterten Team-Features geplant.

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