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HP Elite Dragonfly: Mit Meeresmüll hergestelltes Magnesium-Convertible für Profis

Das neue Business-Convertible von HP ist besonders leicht und besteht teilweise aus Meeresmüll. (Foto: HP)

HP stellt mit dem HP Elite Dragonfly ein Premium-Notebook für professionelle Anwender vor, das besonders durch sein Gewicht von rund einem Kilogramm auffällt. Zeitgemäße Specs lassen auf ausreichend Leistung für den Berufsalltag schließen.

Das neue HP Elite Dragonfly gehört zur Klasse der Convertibles. Während handelsübliche Geräte dieser Kategorie jedoch häufig vergleichsweise schwer sind, kommt das Dragonfly mit seinem Magnesium-Gehäuse und seinem 13-Zoll-Display lediglich auf ein Gewicht von einem Kilogramm (aufwärts).

Das Dragonfly ist kompakt und leicht

HP legt Wert auf die Feststellung, dass es sich um 0,99 Kilogramm handelt und nennt das Design „Lighter than Air“, was vermutlich eine Anspielung auf das Macbook Air von Apple sein soll, das immerhin 1,25 Kilogramm auf die Waage bringt. Fairerweise sollte erwähnt sein, dass das Gewicht mit der Wahl der Komponenten variiert und dabei die Marke von einem Kilogramm überschreiten kann.

Neben Magnesium setzt HP nach eigenen Angaben auch Rezyklate aus Plastik ein, das aus den Ozeanen gefischt wurde. In welchem Umfang das stattfindet, verrät HP nicht.

Tatsächlich ist das Dragonfly mit seinen Abmessungen von 30,43 x 19,75 x 1,61 Zentimetern überaus kompakt. Der verbaute Bildschirm mit 13,3 Zoll kann als Full-HD- mit 400 oder 1.000 Nits sowie als 4k-Screen mit 550 Nits gewählt werden. In jedem Fall handelt es sich um einen IPS-Touchscreen, der von Gorilla Glass 5 geschützt und von der Grafikkarte UHD Graphics 620 von Intel, die HD Decode, Directx 12 und HDMI 1.4b unterstützt, angetrieben wird. Das Body-to-Screen-Verhältnis liegt bei sehr guten 86 Prozent.

(Foto: HP)

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Optional kann ein Stift erworben werden, mit dem der Touchscreen zum portablen Notizblock wird. Der hierfür erforderliche Active Pen G3 sendet sogar eine Warnung, wenn er auf dem Konferenztisch vergessen wird.

Auf der Anschlussseite bietet das Dragonfly zwei Thunderbolt-Anschlüsse als USB-Typ-C mit Power-Delivery-3.0-Support, einen USB-3.1-Port, sowie einen Klinkenanschluss für Mikrofon und Lautsprecher nebst einer HDMI-1.4-Buchse. Die Soundeinheit im Gerät stammt aus dem Hause Bang und Olufsen und bietet vier Stereolautsprecher. Ton, etwa für Videokonferenzen, wird über mehrere strategisch platzierte Mikrofone eingefangen

Das steckt im Dragonfly

Ausgestattet wird das Dragonfly mit Intel-Prozessoren der achten Generation. Kunden können die ganze Palette vom i3-8145U bis rauf zum i7-8565U wählen. Unternehmensanwender dürften dabei vorwiegend auf den i5-8365U oder den i7-8665U zugreifen, denn diese beiden unterstützen Intels Vpro-Technologie, die unter anderem die zentrale Verwaltung von Notebooks im Unternehmensumfeld ermöglicht.

Auf der Speicherseite ist alles von 128 bis 512 Gigabyte drin. Alle SSD kommen als schnelle M.2-Module. Der Arbeitsspeicher lässt sich mit maximal 16 Gigabyte LPDDR3-2133 SDRAM ausstatten.

An Funktechnologien bietet das Dragonfly Wi-Fi 6 über Intels Chip AX200 sowie Bluetooth 5. Optional ist das Dragonfly mit LTE erhältlich. Hier setzt es auf Intels XMM 7360 oder 7560. An der Außenseite des Geräts befindet sich ein Slot für Karten im Nano-Sim-Format. Ethernet kann nur über separates Zubehör am USB-Port genutzt werden.

(Foto: HP)

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Mit dem Umfeld in Interaktion tritt das Dragonfly über eine hintergrundbeleuchtete Tastatur mit Spritzschutz und ohne Klickgeräusche, einem Glas-Touchpad mit Gestenunterstützung sowie einem Accelerometer, einem Magnetometer, einem Gyroscope und einem Hall-Sensor. Ein weiterer Sensor ermittelt das Umgebungslicht und stellt die Bildschirmhelligkeit entsprechend ein. Die eingebaute 720p-Webcam kann mit einem physikalischen Verschluss blind geschaltet werden.

Bei der Wahl des fest verbauten Akkus steht ein Lithium-Ionen-Polymer-Akku mit 56,2 Wattstunden Kapazität, was grob 4.800 Milliamperestunden entspricht, oder ein leichterer, aber schwächerer Lithium-Ionen-Akku mit 38 Wattstunden Kapazität zur Verfügung. Ein 65-Watt-Ladegerät sorgt für eine vergleichsweise schnelle Aufladung der Gerätebatterie.

Softwareausstattung, Verfügbarkeit und Preis

Als Betriebssystem stehen verschiedene Ausführungen von Windows 10 oder Free-DOS bereit. Zudem bringt HP eine ganze Suite an Anwendungen mit, die Usern den Alltag erleichtern oder verbessern sollen. So können Nutzer etwa mit der HP-Workwell-Software bei der Arbeit individuelle Tipps zur Produktivitätssteigerung sowie zum richtigen Zeitpunkt für eine Pause erhalten. Damit will der Hersteller Nutzern helfen, eine gesunde Work-Life-Balance zu finden.

Verschiedene weitere Software-Features sorgen für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz. So kann das Dragonfly etwa die seitlichen Blickwinkel verschlechtern, damit neugierige Zeitgenossen keinen Blick auf das Display erhaschen können. Ebenso liefert das Gerät einen Malware-Schutz auf der Basis künstlicher Intelligenz mit.

Das HP Elite Dragonfly soll in Deutschland ab dem 15. November 2019 zu einem Preis von etwa 2.000 Euro verfügbar sein.

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