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HP entlässt 34.000 Mitarbeiter

Wie das Computermagazin Chip HP-34.000-Mitarbeiter-muessen-gehen_66383450.html">berichtet, wird Hewlett-Packard (HP) 34.000 Mitarbeiter entlassen. Ursprünglich sollten die Entlassungen nur 19.000 Menschen betreffen. Anscheinend hat man diese Zahlen allerdings um 15.000 Angestellte nach oben korrigiert. Dies geht aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht hervor. Weltweit beschäftigt der Konzern über 331.000 Mitarbeiter. Ob die Stellenstreichungen auch deutsche Standorte betreffen ist derzeit unklar. Erst im letzten Jahr hatte man die Schließung des HP-Standorts Rüsselsheim beschlossen. HP kämpft seit Jahren gegen schwindende Umsätze. Der ehemalige Branchenprimus hatte vor allem die Umstellung auf Tablets und Smartphones verschlafen. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete HP einen Umsatz von 112,3 Milliarden US-Dollar. Das waren etwa acht Milliarden weniger als im Jahr davor und sogar 15 Milliarden weniger als im Jahr 2011. Für den Konzernumbau inklusive Abfindungen aus den Stellenstreichungen hat HP Rücklagen in Höhe von 4,1 Milliarden US-Dollar gebildet. Hewlett-Packard wurde am ersten Januar 1939 von Bill Hewlett und Dave Packard in einer Garage im kalifornischen Palo Alto gegründet. Ab den 1960ern entwickelte und verkaufte die Firma eigene Computer. HP gilt heute als einer der symbolischen Gründer des Silicon Valleys. CEO der Firma ist seit September 2011 die Amerikanerin Margaret Cushing „Meg“ Whitman, die lange Jahre für eBay gearbeitet hat. Während ihrer Zeit als CEO der Handelsplattform wuchs der Umsatz von vier Millionen US-Dollar auf etwa acht Miliarden US-Dollar an.

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Ein Kommentar
Dominik

Da hat sich ein fehler eingeschlichen – 19.000 + 5.000 != 34.000 Entlassungen ;-) Ursprünglich waren 29.000 geplant…

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