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HTC U11 Life: Erste Eindrücke vom Android-One-Smartphone für Deutschland

HTC U11 Life. (Foto: t3n)

Mit dem HTC U11 Life bringt der taiwanische Smartphone-Hersteller in Zusammenarbeit mit Google sein erstes Android-One-Gerät nach Deutschland. Wir habe uns das Smartphone mit Stock-Android angesehen.

HTC U11 Life: Android-One-Smartphone bringt ein wenig Nexus-Feeling zurück

Neben dem HTC U11 Plus, dem nahezu rahmenlosen Topmodell HTCs für das zweite Halbjahr, haben die Taiwaner mit dem U11 Life ein weiteres Smartphone angekündigt, das die Mittelklasse bedienen soll. Die Besonderheit des 5,2-Zoll-Modells ist die Software. Denn für diese ist nicht HTC, sondern Google verantwortlich. Das Smartphone ist nämlich ein Modell der Android-One-Serie mit purem Android.

Das HTC U11 Life ist ein Android-One-Smartphone mit purem Android . (Foto: t3n)

Pures Android bedeutet, dass der Hersteller keine – oder im Falle des U11 Life – kaum Änderungen an der Software vornimmt. Auf den Geräten läuft entsprechend ein „naturbelassenes“ Android ohne Spielereien. HTC hat bei seinem Modell lediglich drei Eigenschaften des U11 mitgeliefert. So verfügt das Smartphone über Edge-Sense, einen druckempfindlichen Rahmen, mit dem ihr Apps und Dienste starten könnt, indem ihr den Rahmen des Smartphone zusammendrückt. Wie beim HTC U11 (Plus) bleibt euch dabei die volle Flexibilität. Bei Googles Pixel-2-Modellen, die die Funktion auch besitzen, könnt ihr damit nur den Google Assistant starten.

Weiter ist das Gerät nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt. Darüber hinaus sind HTC USonic-In-Ear-Hörer mit aktiver Noise-Cancellation mit an Bord, die den Gehörgang des Trägers vermessen und den individuell Klang anpassen.

HTC U11 Life: Android-One-Smartphone mit HTCs U-Designsprache. (Foto: t3n)

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HTC U11 Life kommt mit Android 8.0 Oreo ab Werk

Optisch fügt sich das U11 Life in die 2017er U-Serie ein. Die Rückseite ist leicht gewölbt und schmiegt sich so gut in die Hand ein. Um die Kosten zu senken, besteht das rückseitige Element nicht aus Glas, sondern aus hartem Kunststoff – laut HTC Acrylglas. Das Material kommt unter anderem auch in der Automobilindustrie bei Blinker- und Rückleuchtengläsern zum Einsatz.

Das HTC U11 Life ist in HTCs Designsprache der U-Serie gehalten. (Foto: t3n)

Auf der Vorderseite ist ein 5,2-Zoll-IPS-Display mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.089 Pixel) verbaut, das durch Gorilla-Glas geschützt wird. Darunter befinden sich zwei kapazitive Steuer-Knöpfe und ein Homebutton, der zugleich als Fingerabdruckscanner dient.

Jetzt lesen: HTC U11+: Nahezu rahmenloser Sechszöller mit Vollausstattung

Kameraseitig setzt HTC front- wie rückseitig auf einen 16-Megapixel-Sensor, jeweils mit verhältnismäßig lichtstarker f/2.0-Blende. Die Hauptkamera besitzt einen Phasen-Detection-Autofokus, HDR-Boost und Unterstützung für 4K-Videos. Als Prozessor ist ein Snapdragon-630-SoC mit Kryo-Kernen verbaut, der schnelles Laden per Quick-Charge 3.0 per USB-C-Port (USB 2.0) bietet. Der Akku ist 2.600 Milliamperestunden groß.

Zur weiteren Ausstattung des 142 Gramm schweren und 149,09 x 72,9 x 8,1 Millimeter großen Geräts gehören aktuelles Bluetooth 5, 32 Gigabyte (mit drei Gigabyte RAM) oder 64 Gigabyte interner Speicher (vier Gigabyte RAM), der per Micro-SD-Karte erweitert werden kann, und WLAN nach 802.11 ac-Standard, LTE Cat.11 sowie NFC, GPS und GLONASS. Das U11 Life wird bereits mit Android 8.0 Oreo ausgeliefert.

Unter dem Display sitzen kapazitive Buttons und ein Fingerabdrucksensor. (Foto: t3n)

Mit dem U11 hat HTC ein interessantes Smartphone in der Pipeline, das manch alten Nexus-Fan aufhorchen lassen könnte. Die Ausstattung klingt vielversprechend, Stock-Android mit garantierten zeitnahen Updates ist leider immer noch eine Seltenheit. Der Preis von 349 respektive 379 Euro ist nicht gering, aber noch im erträglichen Rahmen.

Das HTC U11 wird ab dem 2. November in der Variante mit drei Gigabyte RAM und 32 Gigabyte internem Speicher in den Handel kommen. Die größere Version mit vier Gigabyte RAM soll nur im Internet verkauft werden.

Was ist Android One?

Die Android-One-Plattform ist 2014 im Zuge der Google I/O angekündigt worden und war ursprünglich für Schwellenländer wie Indien, Indonesien, Bangladesch und die Philippinen gedacht. Seitdem weitet Google die Verfügbarkeit schon seit geraumer Zeit auf weitere Regionen der Welt aus. Das Besondere an Smartphones der Android-One-Plattform: Die Geräte-Hersteller müssen sich nicht um Updates kümmern: Google liefert sowohl größere System-Updates als auch die monatlichen Sicherheitspatches zeitnah auf die Geräte. Das gilt selbstredend auch für das U11 Life – laut HTC soll es OS-Updates über einen Zeitraum von zwei Jahren geben.

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