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HTC will im VR-Markt mit Pro-Modell aufholen – Oculus geht nach China

HTC Vive Pro. (Bild: HTC)

Die VR-Schwergewichte Oculus und Vive tragen ihre Rivalität auf die CES in Las Vegas. Bei Vive gibt es ein neues Spitzenmodell – und Facebooks Oculus bekommt mit seiner Technologie den Fuß in den chinesischen Markt.

HTC Vive Pro: „Wir fokussieren uns auf Premium-VR“

Der unter Druck stehende HTC-Konzern will im Geschäft mit virtueller Realität mit einer verbesserten Version seiner Brille Vive aufholen. Das Modell Vive Pro soll eine deutlich höhere Bildauflösung (2.880 x 1.600 Pixel) und hochwertigeren Sound bekommen. Der Preis und ein Termin für die Markteinführung sollen zu einem späteren Zeitpunkt genannt werden, sagte Amerika-Chef Daniel O’Brien auf der Technik-Messe CES in Las Vegas am Montag. Die verbesserte Qualität dürfte ihren Preis haben. „Wir fokussieren uns auf Premium-VR“, betonte O’Brien.

HTC Vive Pro. (Bild: HTC)

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Mit einem neuen Funk-Adapter sollen die neue und alte Version der Vive ohne die oft lästigen Kabel nutzbar sein. Punkten will HTC auch mit der Plattform Viveport, auf der diverse Inhalte wie Spiele in virtueller Realität erkundet werden können. Games sollen auch mit einem Abo-Modell genutzt werden können – fünf Titel für 6,99 Dollar im Monat. Die Bedienung des Dienstes Vive Video für 360-Grad-Clips wurde ebenfalls verbessert.

Nutzeroberfläche der HTC Vive Pro. (Bild: HTC)

Oculus weitet sein VR-Geschäft nach China aus

HTC hatte mit Vive ebenso wie die Facebook-Tochter Oculus vor einigen Jahren darauf gesetzt, dass virtuelle Realität schnell zu einem Massengeschäft wird. Doch die Spezialbrillen sind bisher ein Nischenmarkt geblieben. Oculus strich den Preis seiner Brille Rift zusammen, Vive ging ebenfalls runter – doch Facebook hat deutlich tiefere Taschen, um einen Preiskampf durchzuziehen. HTC hat bei seinem zweiten Standbein – Smartphones – ebenfalls seit Jahren zu kämpfen. Im September verkaufte der Konzern aus Taiwan seine Sparte, die Pixel-Geräte entwickelte, in einem 1,1 Milliarden Dollar schweren Deal an Google und verschaffte sich damit wieder etwas Luft.

Oculus kündigt Partnerschaft mit Xiaomi an. (Bild Oculus)

Oculus gab auf der CES wenige Stunden später eine wichtige Partnerschaft in China bekannt. Der chinesische Hardware-Spezialist Xiaomi wird eine mobile Brille auf Grundlage von Oculus-Technologie für den Markt bauen. Damit kann Facebook seine VR-Brille trotz aller Beschränkungen nach China bringen. Die Kooperation wurde in Las Vegas von Oculus-Manager Hugo Barra angekündigt – der zuvor die internationale Expansion von Xiaomi verantwortet hatte. Oculus will in den nächsten Monaten seine globale Modellpalette mit der 199 US-Dollar teuren mobilen Brille Oculus Go ausbauen, die ohne Verbindung zu einem Computer auskommt. dpa

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