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Huawei Mate 10 (Pro): Das soll in den neuen Topmodellen stecken

Huawei Mate 10 Pro. (Bild Huawei)

Mit dem Mate 10 und Pro wird Huawei am 16. Oktober in München seine neue Mate-Serie zeigen. Womöglich wird sie noch begleitet von einem Lite-Modell. Wir fassen zusammen, was Huawei uns präsentieren wird.

Huawei Mate 10: Direkter Nachfolger des Mate 9

Jetzt lesen: Huawei Mate 10 Pro: High-End-Phablet mit lichtstarker Leica-Kamera ist offiziell

Das Huawei Mate 10 Pro von allen Seiten

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Das Huawei Mate 9 (Test) wurde im November letzten Jahres offiziell enthüllt, in diesem Jahr rückt der Hersteller mit der Enthüllung des Nachfolgers ein wenig näher an Google und Apple heran. Am 16. Oktober wird das Unternehmen seine neue Modell-Familie in München zeigen. Huawei hatte in den vergangenen Wochen schon fleißig die Werbetrommel gerührt und zur IFA 2017 den zum Einsatz kommenden Prozessor vorgestellt.

Der Kirin-970-Prozessor soll das Mate 10 smarter machen als die Geräte der Mitbewerber, was durch einen dedizierten Chip, der „Neural-Processing-Unit“ (NPU), für maschinelles Lernen realisiert werden könne. Mit der NPU sei es möglich Prozesse, die bisher in der Cloud ausgeführt werden, lokal auf dem Smartphone zu erledigen. Die NPU soll bestimmte Prozesse bis zu 20 Mal schneller ausführen als eine herkömmliche CPU. Mit dem neuen Chip soll das Mate 10 zu einer „intelligenten Maschine” werden.

Huawei Mate 10 und Mate 10 Pro: Beide mit 6-Zoll-Display?

Das Huawei Mate 10 Pro in allen Farben? (Bild: Evleaks)

Weitere offizielle Details hat Huawei abgesehen von der Akkugröße von 4.000 Milliamperestunden noch nicht veröffentlicht, allerdings sind bereits zahlreiche Details über die neue Mate-Serie geleakt worden. Denen zufolge werde es drei unterschiedliche Modelle geben: eine „normale“ Version, ein Pro-Modell, ähnlich wie im letzten Jahr, und eine Lite-Version, die in puncto Ausstattung wenig mit den beiden anderen Geräten gemein hat.

Im Unterschied zum Vorjahres-Modell werde die neue Modellreihe im neuen Design aufwarten und die Aluminium-Hülle passend zum Trend durch leicht gebogenes Glas ersetzt. Entsprechendes authentisch wirkendes Bildmaterial ist schon durch Tech-Leaker Evan Blass und weitere Quellen veröffentlicht worden.

Das Huawei Mate 10 Pro in Blau. (Bild: Playfuldroid)

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Inwiefern sich Mate 10 und Mate 10 Pro unterscheiden werden, ist noch ungewiss. Als recht sicher gilt, dass Huawei wenigstens beim Pro-Modell auf ein handlicheres, nahezu rahmenloses Display im 18:9-Format wechseln wird, und damit gleichzieht mit den Flaggschiffen von Samsung, LG und Googles Pixel 2 XL. Die Bilddiagonale soll sechs Zoll betragen, die Auflösung FHD+ oder WQHD+, also 2.160 x 1.080 oder 2.960 x 1.440 Pixel. Möglicherweise gehört die Bildschirmauflösung unter anderem zu den Unterscheidungsmerkmalen, wie schon im letzten Jahr: Das Mate 9 besaß ein Sechs-Zoll-Display mit Full-HD-, das Pro ein 5,5-Zoll-Panel mit WQHD-Auflösung. Ältere Gerüchte besagen, dass nur das Pro-Modell nahezu rahmenlos sein soll, das reguläre werde im klassischen Design gehalten sein.

Bislag scheint überwiegend das Pro-Modell des Mate 10 gesichtet worden zu sein. (Bild: Evleaks)

Dual-Kamera wieder in Leica-Kooperation – mit optischem Bildstabilisator

Der Arbeitsspeicher soll Blass zufolge sechs Gigabyte im größten Modell betragen, der interne Speicher sei 64 respektive 128 Gigabyte groß. Die Kamera werde zum mittlerweile dritten Mal in Kooperation mit Leica entwickelt und soll einen 12- und einen 20-Megapixel-Sensor verbaut haben, die beide mit optischer Bildstabilisierung ausgestattet sind. Die Hauptkamera besitze eine lichtstarke f/1.6-Blende. Mit Features wie schnellem Autofokus, 4K-Videoaufnahme und Porträtaufnahmen sei wieder zu rechnen. Die Frontkamera besitze einen Sensor mit acht Megapixeln.

Die Hauptkamera des Huawei Mate 10 Pro kommt offenbar mit f/1.6-Blende. (Bild: Evleaks)

Erwähnenswert ist ferner, dass Huawei sein Topmodell nach IP68 wasser- und staubresistent machen soll. Damit würde der Hersteller mit Samsungs Galaxy S8 und Note 8 (Test) auf Augenhöhe stehen. Die Modelle der weiteren Mitbewerber, inklusive Apple, besitzen überwiegend eine IP67-Zertifizierung.

The power to do intelligent things, complete with Android 8.0 Oreo. #HuaweiMate10 #AndroidOreo

Ein Beitrag geteilt von Huawei Mobile (@huaweimobile) am

Auf der Software-Seite wird Huawei seine neuen Topmodelle mit Android 8.0 Oreo inklusive einer neuen EMUI-Version ab Werk ausstatten. Damit ist Huawei nicht der erste Hersteller, der ein Oreo-Smartphone abliefert – Sony ist den Chinesen zuvorgekommen. Huaweis EMUI dürfte eine Reihe neuer Funktionen an Bord haben, die sich die KI des Kirin 970 zunutze machen. Möglicherweise gehört eine Bild- oder Objekterkennung zum Funktionsumfang der Galerie- oder der Kamera-App.

Huaweis Mate Pro 10 scheint auch mit einen Moleskine-Pen kommunizieren zu können. (Bild: Evleaks)

Ein weiteres mögliches Feature hat Blass am Donnerstag per Twitter geteilt: Auf einem Bild ist ein Mate 10 Pro zu erkennen, daneben offenbar ein Stylus oder ein Moleskine-Smart-Pen, mit dem auf einem Block skizziert wird. Das Bild deutet an, dass die mit dem Stift angefertigten analogen Inhalte drahtlos aufs Smartphone übertragen werden und so zugleich in digitaler Form verfügbar sind.

Mate 10 Lite: Günstiges Mittelklasse-Modell schon im Shop gesichtet

Das Mate 10 Lite kann mehr oder weniger schon als offiziell betrachtet werden, denn es ist in einem niederländischen Online-Shop mit nahezu allen Details gelistet worden. So besitzt es ein 5,9-Zoll-Display mit 18:9-Seitenverhältnis und 2.160 x 1.080 Pixeln und eine Kamera mit 16 Megapixeln und zwei Megapixeln. Als Prozessor hat es einen Kirin 659-Mittelklasse-SoC und kein Kirin 970. Der Arbeitsspeicher ist vier Gigabyte groß, der interne Speicher misst 64 Gigabyte. Der 3.340-Milliamperestunden-Akku des 7,5 Milimeter dünnen Metallgehäuses ist im Vergleich zum 4.000-Milliamperestunden-Akku um einiges kleiner als die des Mate 10. Nicht ganz auf der Höhe der Zeit: Anstelle eines USB-C-Anschlusses setzt Huawei auf einen Micro-USB-Port. Mit vorinstalliertem Android 7.0 und EMUI 5.1 befindet es sich auch nicht auf dem aktuellen Stand. Das  Gerät wird für 350 Euro angeboten und soll gegen Ende Oktober in den Verkauf gehen.

Das Huawei Mate 10 Lite. (Bild: Huawei; Belsimpel)

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Huawei Mate 10: Preislich auf einem Level mit Note 8?

Wir können gespannt sein, wie teuer das Huawei Mate 10 (Pro) sein wird. (Bild: Evleaks)

So erschwinglich wie das Mate 10 Lite werden die beiden weiteren Modelle höchstwahrscheinlich nicht werden. Ob sie in den Preis-Gefilden eines Samsung Galaxy Note 8 oder eines iPhone X wildern, wagen wir jedoch zu bezweifeln. Zumindest bei den letzten Modellen wie dem Mate 9 und dem Huawei P10 lagen die Preise stets eine Nuance unter denen der Mitbewerber. Das Mate 9 ging zum Marktstart für 699 Euro (UVP) und das Huawei P10 für 599 Euro (UVP) über die Ladentheke. Das Mate 10 könnte womöglich etwas teurer als sein Vorgänger sein, an die Schmerzgrenze von knapp 1.000 Euro wagt Huawei sich hoffentlich nicht heran, auch wenn manche Quellen auf 940 Euro tippen. Wir sind noch skeptisch und warten den 16. Oktober ab.

Zum Weiterlesen:

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5 Reaktionen
Andreas Floemer

Ist direkt unter der ersten Zwischenüberschrift zu finden. :-)

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Technikinteressiert

Ich meinte eigentlich einen Vermerk, wo es deutlich wird, dass die Angaben zur IP-Zertifizierung falsch sind...

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Technikinteressiert

"Erwähnenswert ist ferner, dass Huawei sein Topmodell nach IP68 wasser- und staubresistent machen soll. Damit würde der Hersteller mit Samsungs Galaxy S8 und Note 8 (Test) auf Augenhöhe stehen."
Wo haben sie die Info her???

Richtig ist natürlich IP67, vgl. http://consumer.huawei.com/de/phones/mate10-pro/specs/

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Andreas Floemer

Dieser Artikel ist vor der offiziellen Vorstellung des Mate 10 Pro entstanden. Steht auch so im Text. Den Artikel zur Vorstellung gibt es hier: https://t3n.de/news/huawei-mate-10-pro-offiziell-867096/ – inklusive dem korrekten IP-Wert.

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Technikinteressiert

Das erklärt schon alles :)
Vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn man in diesem Artikel einen Vermerk diesbezüglich hinzufügt...

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