Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Huawei Mate 20 (Pro): So sieht es aus, das steckt wahrscheinlich drin

Huawei Mate 20 Pro. (Konzept: Waqar Khan)

Am 16. Oktober will Huawei das Mate 20 und Mate 20 Pro der Weltöffentlichkeit vorstellen. Vorab ist leider – mittlerweile üblich – vieles über die neuen Topmodelle geleakt, wir fassen zusammen.

Jetzt lesen: Huawei Mate 20 Pro ist offiziell: Neues Topmodell mit 3D- Gesichtserkennung und In-Display-Fingerabdruckleser

Huawei will zum Ende des Jahres noch einmal richtig abliefern, so scheint es. Denn die beiden Topmodelle Huawei Mate 20 (Codename „Hima“) und Mate 20 Pro (Codename „Laya“) – genau wie das Gebirge! – werden in Sachen Ausstattung erste Sahne sein, glaubt man letzten Leaks und einer an die Öffentlichkeit gelangte Präsentation.

Huawei Mate 20 Pro mit 3D-Gesichtserkennung und In-Display-Fingerabdruckleser

Das Huawei Mate 20 Pro in Schwarz. (Bild: Winfuture)

1 von 3

Wie im Vorjahr mit dem Mate 10, Mate 10 Pro (Test) und Mate 10 Lite wird Huawei auch in diesem Jahr wieder eine ganze Familie seiner Mate-Serie an den Start bringen. Das Mittelklasse-Gerät Mate 20 Lite ist schon auf der Ifa 2018 gezeigt worden – am 16. Oktober 2018 folgen die vollausgestatteten High-End-Modelle. Dabei könnte möglicherweise nur die Pro-Variante nach Deutschland kommen – als gesichert gilt das jedoch nicht.

Das Huawei Mate 20 Pero soll einen Im-Display-Fingerabdruckleser besitzen. (Screenshot: Girafa)
Das Huawei Mate 20 Pro soll einen In-Display-Fingerabdruckleser besitzen... (Screenshot: Girafa)

In puncto Ausstattung wird Huawei im Mate 20 Pro offenbar alles verbauen, was technisch möglich ist. Das deutet zumindest offiziell anmutendes Marketing-Material an, das dem israelischen Tech-Blog Girafa in die Finger gekommen ist. Den Informationen zufolge wird das Pro-Modell mit einem In-Display-Fingerabdrucksensor versehen sein und zusätzlich mit einem 3D-Gesichtsscanner. Die Technologie Huaweis wurde schon 2017 angekündigt und klingt auf dem Papier besser als Apples Face-ID-Technologie. Sie soll das Gerät in weniger als 500 Millisekunden entriegeln – Apples Face-ID des iPhone X braucht länger.

... eine 3D-Gesichtserkennung à la Face-ID wird auch erwartet. Screenshot: Girafa)
... eine 3D-Gesichtserkennung à la Face-ID wird auch erwartet. (Screenshot: Girafa)

Um die Technik des 3D-Gesichtsscanners auf der Vorderseite unterbringen zu können, befindet sich dort wie beim P20 Pro eine Notch. Darin steckt neben einer Frontkamera unter anderem ein Vertical-Surface-Emitting-Laser (VSEL), der das Gesicht des Nutzers mit Unterstützung weiterer Sensoren exakt erfassen können soll.

Als dritte Entriegelungsmethode setzt Huawei auf eine verbesserte Stimmerkennung namens „Bone Voice ID“. Es hat den Anschein, als würde dieser Entriegelungsmechanismus in Kombination mit den bereits geleakten Freebuds 2 Pro funktionieren, die einen Knochensensor an Bord haben.

Per Sprache soll sich das Mate 20 mittels Bone Conduction auch bei lauter Umgebung entsperren lassen. (Screenshot;: Girafa)
Per Sprache soll sich das Mate 20 mittels Knochenschall auch bei lauter Umgebung entsperren lassen. (Screenshot: Girafa)

Das kleinere Mate 20 setzt hingegen lediglich die Frontkamera zur Identifikation ein. Dafür ist die Notch ähnlich wie die des bald ebenso erscheinenden Oneplus 6T viel kleiner. Zudem befindet sich der Fingerabdrucksensor auf der Gehäuserückseite.

Huawei Mate 20 Pro mit 6,39-Zoll-Display

Das Huawei Mate 20 Pro soll eine 3D-Gesichtserkennung à la iPhone X erhalten. (Renderbild: Venja Geskin)
Das Huawei Mate 20 Pro mit Triple-Cam auf der Rückseite. (Renderbild: Venya Geskin)

Huaweis Mate-Serie zeichnete sich in der Vergangenheit stets durch große Bildschirme und lange Akkulaufzeiten aus. Das soll beim Mate 20 Pro auch wieder der Fall sein: Die Diagonale des allem Anschein nach leicht gekrümmten OLED-Bildschirms wird bei 6,39 Zoll liegen, wie am Wochenende bekannt wurde. Die Auflösung liegt bei 3.120 x 1.440 Pixeln. Das Mate 20 könnte ein 6,53-Zoll-LC-Display mit Full-HD-+-Auflösung (2.244 x 1.080 Pixel) besitzen.

Die Laufzeit des Mate 20 Pro soll um 21 Prozent besser als beim Mate 19 sein. (Screenshot: Girafa)

1 von 4

Um eine lange Laufzeit zu liefern, wird der Akku des Pro-Modells eine Nennleistung von 4.200 Milliamperestunden haben und sich drahtlos aufladen lassen. Durch eine Eigenentwicklung soll die drahtlose Ladezeit per 15-Watt-Netzteil schneller als bei der Konkurrenz sein. Die kabelgebundene Ladelösung Supercharge ist den Unterlagen zufolge in Version 2.0 mit 40 Watt Leistung verbaut, mit der das Gerät binnen 30 Minuten auf 70 Prozent geladen werden könne. Der Akku des Mate 20 werde noch 4.000 Milliamperestunden groß sein, jedoch nicht über die neue Ladetechnologie verfügen.

Kamera des Huawei Mate 20 (Pro) mit 40-Megapixel-Sensor

Das Huawei Mate 20 kommt im symmetrischen Design und Wassertropfen-Notch. (Bild: Winfuture)

1 von 3

Schon beim P20 Pro hatte Huawei die Konkurrenz hinter sich gelassen, beim Mate 20 Pro könnte das Unternehmen noch einmal nachlegen. Beide Mate-20-Modelle sollen über einen 40-Megapixel-Sensor verfügen, dem eine 20-Megapixel-Kamera zur Seite gestellt wird. Das Duo wird durch eine Zusatzkamera mit Weitwinkel unterstützt. Mittels des Kirin-980-Chips, der bereits angekündigt wurde, unterstützen die Geräte Objekterkennung und automatisches Fokussieren selbst bei Bewegtbildern. Auf der Vorderseite steckt jeweils eine 24-Megapixel-Kamera.

Huawei Mate 20 soll mit verbesserter Objekt- und Texterkennung kommen. (Screenshot: Girafa)

1 von 2

Weitere Ausstattungsmerkmale der Modelle: Das Mate 20 wird einen 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss integriert haben – beim Pro ist er hingegen nicht vorhanden. In Sachen Wasser- und Staubresistenz wird das Mate 20 nur nach IP53 zertifiziert und nur gegen Wasserspritzer geschützt sein. Das größere Modell hat eine IP68-Zertifizierung und übersteht auch einen Tauchgang.

Was den Speicher angeht, soll das Mate 20 vier Gigabyte RAM und 128 Gigabyte internen UFS-2.1-Speicher verbaut haben. Beim Pro ist von sechs Gigabyte RAM und gleichem internen Speicher in der Basisvariante die Rede. Wie in jedem Jahr ist mit diversen Ausstattungsvarianten zu rechnen – bis zu acht Gigabyte RAM und 512 Gigabyte internen Speicher wird es wohl bei beiden Varianten geben, wobei die Verfügbarkeit regional abhängig ist. Interessant und kurios ist die Erwähnung einer „Nano-SD“, die angeblich die Micro-SD-Karte ersetzen soll. Sie soll aus eigener Entwicklung stammen, bis zu 256 Gigabyte groß sein und Übertragungsraten von bis zu 95 Megabyte pro Sekunde liefern.

Während das meiste der Marketing-Materalien schlüssig erscheint, irritiert uns die Nano-SD-Karte - hat Huawei die Speicherkarte geschrumpft? (Screenshot: Girafa)
Während das meiste der Marketing-Materialien schlüssig erscheint, irritiert uns die Nano-SD-Karte – hat Huawei die Speicherkarte geschrumpft? (Screenshot: Girafa)

Neue Mate-20-Modelle mit Android 9.0 Pie und EMUI 9

Die Navigation rutscht nach unten: EMUI 9 mit optimierte Eihandbedienung. (Foto: t3n.de)
Die Navigation rutscht nach unten: EMUI 9 mit optimierter Einhandbedienung. (Foto: t3n.de)

Als sicher gilt, dass Huawei seine neuen Topmodelle mit Android 9.0 Pie ab Werk ausliefern wird. Die neue OS-Version wird nicht nur die Neuerungen an Bord haben, sondern einige Funktionen, die von Huawei entwickelt wurden.

EMUI 9 wird dem Unternehmen zufolge flüssiger laufen und soll aufgeräumter aussehen. Der Homescreen wird sich aber wohl nicht großartig von EMUI 8 unterscheiden.

Das Huawei Mate 20 und das Pro werden offiziell am 16. Oktober 2018 in London vorgestellt. Dann werden wir erfahren, ob die bisher geleakten Materialien echt sind, und was es mit der Nano-SD-Karte auf sich hat.  Der Marktstart wird letzten Informationen zufolge gegen Ende Oktober erfolgen. Das Mate 20 soll dabei wohl um die 750 Euro kosten, das Pro-Modell könnte wie etwa das Galaxy Note 9 (Test) an der 1.000-Euro-Marke kratzen.

Mehr zum Thema:

Artikel aktualisiert am 15. Oktober 2018.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.