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Huawei Mate 20 X: High-End-Phone mit Riesen-Display und Monsterakku erreicht Deutschland

Huawei Mate 20 X. (Bild: Huawei)

Huawei bringt einen weiteren Spross seiner Mate-20-Familie nach Deutschland. Beim Mate 20 X handelt es sich mit seiner Displaydiagonalen von über sieben Zoll beinahe um ein Tablet im klassischen Sinne.

Huawei hatte das Mate 20 X Mitte Oktober zusammen mit dem Mate 20 und Mate 20 Pro (Test) angekündigt. Jedoch sollte das Smartphone-Monstrum vorerst nicht in Deutschland erscheinen. Nun kommt es doch. Das Gerät ist für Gamer gedacht, Fans großer, leistungsfähiger Smartphones dürften ihre Freude damit haben.

Huawei-Mate-20-X: 7,2-Zoll-„Smartphone“ mit High-End-Chip

Eines der Highlights des Mate 20 X ist zweifelsohne das massive Amoled-Display mit einer Diagonale von 7,2 Zoll und Full-HD+-Auflösung von 2.244 x 1.080 Pixeln. Durch das massive Display misst das X 174,6 x 85,4 x 8,15 Millimeter – zum Vergleich: Das Mate 20 Pro mit seinem 6,4-Zoll-Bildschirm ist 157,8 x 72,3 x 8,6 Millimeter groß. Auch beim Gewicht von 232 Gramm übertrifft es die 189 Gramm des Pro.

Huawei Mate 20 X. (Bild: Huawei)

Huawei Mate 20 X. (Bild: Huawei)

Das Mate 20 X ist bei der weiteren Ausstattung in der Oberklasse angesiedelt. Es hat den gleichen leistungsfähigen Kirin-980-Achtkern-Prozessor wie das Mate 20 (Pro) verbaut, der wie Apples A12-Chip im Sieben-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Unterstützt wird der Chip von sechs Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Flash-Speicher, der wie das Mate 20 mit Huaweis winziger Nano-Memory-Karte um bis zu 256 Gigabyte erweitert werden kann. Damit dem Riesen-Phone nicht so schnell der Saft ausgeht, hat Huawei dem Mate 20 X einen 5.000-Milliamperestunden-Akku verpasst, der mit Schnelllade-Technologie rasch aufgeladen werden kann – das 40 Watt-Netzteil ist im Lieferumfang enthalten. Auf eine kabellose Ladeoption wie beim Pro-Modell hat das Unternehmen verzichtet.

Huawei Mate 20 X. (Bild: Huawei)

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Mate 20 X: Ohne 3D-Gesichtserkennung, mit Triple-Cam des 20 Pro

Nicht nur auf das kabellose Laden, sondern auch auf die 3D-Gesichtserkennung hat Huawei beim Mate 20 X verzichtet, wodurch die Notch auf der Front so klein wie beim Mate 20 ausfällt. Ebenso ist auch ein rückseitiger Fingerabdrucksensor verbaut, mit dem das Gerät schnell entriegelt werden kann.

Das Huawei Mate 20 X besitzt die gleiche TripleCam wie das Pro-Modell. (Bild: Huawei)

Das Huawei Mate 20 X besitzt die gleiche Triple-Cam wie das Pro-Modell. (Bild: Huawei)

Hinsichtlich der Kamera ist die gleiche Triple-Cam wie beim Pro-Modell an Bord, die aus einem 40-Megapixel-Sensor mit f/1.8-Blende, einem 20-Megapixel-Sensor mit Weitwinkel und f/2.2-Blende und einer Telefoto-Linse mit acht Megapixeln, f/2.4-Blende und optischem Bildstabilisator besteht. Frontseitig steckt ein 24-Megapixel-Sensor f/2.0.

An weiterer Ausstattung ist 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse an Bord sowie Stereolautsprecher, die bis zu 40 Dezibel laut sein sollen. Softwareseitig läuft das Mate 20 X mit Emui 9, das auf Android 9 Pie basiert.

Huawei Mate 20 X. (Bild: Huawei)

Die Farben des Huawei Mate 20 X. (Bild: Huawei)

Das Mate 20 X wird in Deutschland nur in der Farbe Blau (Midnight Blue) angeboten – das silberne Modell bleibt offenbar erst einmal anderen Regionen vorbehalten. Es wird bereits bei Saturn und Mediamarkt gelistet und ist zum Preis von 899 Euro vorbestellbar die Auslieferung wird Anfang Dezember erfolgen, so der Hersteller.

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Ein Kommentar
Alex.K
Alex.K

„….der wie Apples A12-Chip im Sieben-Nanometer-Verfahren gefertigt wird… “ – definitiv falsch!
Richtig wäre: „…wie Apple in A12- Chip versucht nachzubauen.“

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