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Huaweis Mate X stellt Samsungs Galaxy Fold in den Schatten

Huawei Mate X. (Foto: Huawei)

Nach dem Galaxy Fold legt Huawei nur wenige Tage nach Samsungs Unpacked-Event nach: Im Zuge des MWC 2019 hat das Unternehmen mit dem Mate X sein erstes Foldable präsentiert.

Angedeutet hatte Richard Yu, Chef der Huawei-Consumer-Business-Group, das erste Foldable des Konzerns schon vor Monaten. Es sollte seinen Aussagen zufolge das Problem zu kleiner Displays lösen. Das dürfte dem Unternehmen mit dem Mate X gelungen sein.

Huawei Mate X: Foldable mit Außendisplay

Huawei Mate X. (Screenshot: t3n)
Huawei Mate X. (Screenshot: t3n)

Huaweis erstes Foldable, das Mate X, unterscheidet sich von Samsungs Fold grundlegend. Beide Geräte besitzen zwar ein faltbares Display, bei Samsung wird es aber nach innen gefaltet, während auf der Außenseite ein weiterer kleiner Bildschirm verbaut ist. Beim Mate X befindet sich das faltbare Display auf der Außenseite und wird zum Verkleinern ins Hosentaschenformat nach hinten umgelegt. Auseinandergefaltet ist die Displaydiagonale acht Zoll groß, bei 2.480 mal 2.200 Pixeln. Zusammengefaltet liegt die Diagonale auf der Vorderseite bei 6,6 Zoll (2.480  mal 1.148 Pixel), rückseitig ist das Display 6,38 Zoll (2.480 mal 892 Pixel) groß.

Ausgeklappt bietet das Huawei Mate X eine Displaydiagonale von acht Zoll. (Foto: Huawei)
Ausgeklappt bietet das Huawei Mate X eine Displaydiagonale von acht Zoll. (Foto: Huawei)

Eine Seite des Mate-X-Gehäuses – gewissermaßen der Griff – ist dicker als der Rest. Darin stecken die Triple-Kamera, der Powerbutton mit Fingerabrucksensor und weitere Technik. Der Akku ist wie beim Samsung-Foldable zweigeteilt, die Nennleistung des Geräts beträgt 4.500 Milliamperestunden und ist damit minimal größer als die des Samsung-Modells, das einen 4.380 Milliamperestunden-Akku verbaut hat. Im Lieferumfang enthalten ist ein 55-Watt-Netzteil, mit dem das Foldable per USB-C binnen 30 Minuten von null auf 85 Prozent geladen werden soll.

Das Huawei Mate X ist zusammengeklappt mit elf Millimetern dünner als Samsungs Galaxy Fold mit 17 Millimetern. (Foto: Huawei)
Das Huawei Mate X ist zusammengeklappt mit elf Millimetern dünner als Samsungs Galaxy Fold mit 17 Millimetern. (Foto: Huawei)

Das Gerät misst zusammengeklappt 11 Millimeter, sodass es zwar dicker als übliche Smartphones ist, die zwischen acht und neun Millimeter dick sind, in die Hosentasche dürfte es dennoch weiterhin passen. Auseinandergeklappt beträgt die Dicke nur 5,4 Millimeter.

Huawei Mate X. (Foto: Huawei)

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Huawei Mate X ist bereit für 5G

Huawei Mate X. (Screenshot: t3n)
Huawei Mate X. (Screenshot: t3n)

Unter der Haube steckt Huaweis hauseigener Kirin-980-Prozessor, der unter anderem im Mate 20 Pro, dem Mate 20 X und dem Honor View 20 zu finden ist. Es besitzt acht Gigabyte RAM und 512 Gigabyte Flash-Speicher, der per Huaweis Nano-Memory-Karte erweiterbar ist. Da es nicht nur Huaweis erstes Foldable, sondern auch das erste 5G-Smartphone ist, steckt zusätzlich mit dem Balong 5.000 ein 5G-Modem, von dem wir hierzulande bis auf Weiteres nicht viel haben werden.

Das Huawei Mate X kommt mit 5G-Modem. (Screenshot: t3n)
Das Huawei Mate X kommt mit 5G-Modem. (Screenshot: t3n)

Softwareseitig läuft auf dem Mate X Android 9 Pie mit den gleichen Anpassungen wie auf dem Galaxy Fold: Ihr könnt auf dem ausgeklappten Gerät bis zu drei Apps gleichzeitig benutzen und arrangieren. Außerdem unterstützt das Foldable die Funktion Screen-Continuity, mit der Inhalte nahtlos zwischen den Display-Größen des Geräts entfaltet werden können. Beliebte Apps wie Whatsapp, Microsoft Office, Google Maps oder Youtube sind auf das neue Display und die neuen Modi hin optimiert worden. Die Nutzeroberfläche entspricht weiterhin Huaweis EMUI 9 mit entsprechenden Optimierungen für das Falt-Display.

Huaweis Mate X wird in der Mitte des Jahres zum stolzen Preis von 2.299 Euro in den Handel kommen.

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2 Reaktionen
Rolf Hofmann

Wozu? Und für das Geld bekomme ich ein iPhone und ein iPad Pro dazu ...

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