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Hyperion XP-1: Dieser Wasserstoff-Sportwagen hat 1.600 Kilometer Reichweite

Das kalifornische Startup Hyperion Motors hat mit dem XP-1 einen Sportwagen vorgestellt, der dank Brennstoffzelle 1.600 Kilometer Reichweite haben soll. Höchstgeschwindigkeit: 355 Stundenkilometer.

2 Min.
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Hyperion XP-1. (Foto: Hyperion Motors)

Der Supersportwagen XP-1, den das kalifornische Startup Hyperion Motors vorgestellt hat, ist sicher kein familientaugliches Stadtauto. Dass es trotzdem auch für Nicht-Sportwagenfans interessant sein könnte, liegt unter anderem an der hohen Reichweite von 1.600 Kilometern. Die sollen die Elektromotoren des Hyperion XP-1 schaffen, weil der Autobauer nicht auf Akkus, sondern auf einen an Bord befindliche Brennstoffzelle setzt. Diese soll sogar ohne Pufferbatterie auskommen, wie Auto-Motor-Sport berichtet. In den Tank passt genügend Wasserstoff für die große Reichweite.

Hyperion XP-1: Prototyp virtuell vorgestellt

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Der Prototyp des Hyperion XP-1 hätte eigentlich auf der New York Auto Show 2020 präsentiert werden sollen. Doch die älteste Automesse der USA, die zunächst auf Ende August/Anfang September verschoben worden war, fiel letztlich corona-bedingt aus. Daher hat Hyperion Motors seinen Supersportwagen virtuell vorstellen müssen. In einem an einen Raketenstart angelegten Präsentationsvideo – tatsächlich soll Hyperion mit der Nasa zusammenarbeiten – gab der XP-1-Hersteller schon einige Details zu dem Auto bekannt.

So soll der XP-1 in rund 2,2 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen können. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 355 Kilometer pro Stunde. Die Karosserie besteht offenbar zu einem großen Teil aus Karbon, die mit Titan verstärkt wird. Nicht fehlen dürfen die nach oben öffnenden Scherentüren. Inspirieren lassen habe man sich beim Design der Türen von der griechischen Skulptur der Siegesgöttin Nike, die sich heute im Louvre in Paris befindet.

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98-Zoll-Display dominiert das Cockpit

Als Leergewicht für den XP-1 gibt Hyperion 1.031 Kilogramm an – das verdankt das Auto der oben erwähnten fehlenden zusätzlichen Batterie. Das Aufladen für 1.600 Kilometer Reichweite soll übrigens in nur fünf Minuten erledigt werden können. Außerdem verweist Hyperion auf eine längere Lebensdauer des Fahrzeugs und günstiges Recycling. Im Inneren des zweisitzigen Flitzers dominiert ein 98 Zoll großes Display. Bedient werden sollen viele Funktionen des Wagens per Gestensteuerung.

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Hyperion XP-1 in Bildern
Hyperion XP-1. (Foto: Hyperion Motors)

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Obwohl der Marktstart wohl erst 2022 erfolgen soll, sollten sich Interessenten schon einmal auf die Vorbestellungsliste setzen lassen. Denn von dem Hyperion XP-1 sollen zunächst nur 300 Stück gebaut werden. Mit entsprechenden Preisen ist zu rechnen. Dazu hat sich das kalifornische Startup aber noch nicht geäußert.

Mehr zum Thema: Elektromobilität: Warum das Wasserstoffauto keine Zukunft hat

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Kommentare (2)

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kantenhuber

Das Thema steht schon seit einiger Zeit auf der Agenda. Solche Reichweiten mit einem Generator ohne einem Akku, dafür mit einem Powerbooster in Form einer Supercap zu erreichen, gelingt sogar mit einem konventionellen Hubkolbenmotor, der entsprechend abgasgereinigt ist mit vergleichbaren Reichweiten.

Besser ist für so einen Antrieb allerdings eine Mikroturbine, nicht in Form einer Mantelstromturbine mit Rückstoß, sondern eine geschlossene Turbine mit rekuperiertem Antriebsstrom. Die Flugzeugindustrie macht es vor: da gehen die ersten vollelektrizierten Baumuster mit Generatorantrieb an den Start.

Tom

Warum kann man eigentlich in einem Techblog – über Jahre hinweg – Bilder nicht swipen, sondern muss immer noch auf schnöde Buttons tappen?

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