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Von München nach Berlin im Hyperloop? Lufthansa prüft Einsatz der Elon-Musk-Idee

(Bild: SpaceX)

Der Hyperloop könnte bald nach Deutschland kommen. Die Lufthansa zeigt offenbar Interesse an der von Elon Musk erdachten Idee. Konkrete Pläne zu einer Umsetzung gibt es aber noch nicht.

Hyperloop: Lufthansa zeigt Interesse

In der Slowakei arbeitet die Firma Hyperloop Transportation Technologies (HTT) schon an konkreten Plänen für den Bau einer Strecke zwischen Bratislava und der österreichischen Hauptstadt Wien. In Deutschland gibt es auch einige Strecken, die theoretisch für den Bau einer Hyperloop-Verbindung in Frage kämen, etwa die zwischen Berlin und München. Mit der Deutschen Bahn befindet sich HTT im Gespräch, wie Hyperloop-Chef Dirk Ahlborn Ende 2016 im Interview mit dem t3n-Magazin erzählte. Jetzt zeigt auch die Lufthansa Interesse an der Technologie.

Der Hyperloop könnte Augmented-Reality-Fenster bekommen. (Grafik: Hyperloop Transportation Technologies)

Das Innovationszentrum der deutschen Fluggesellschaft in Berlin sei interessiert an dem Hyperloop-Konzept, berichtet die Bild am Sonntag. Eine Sprecherin der Lufthansa bestätigte Gespräche zwischen den Unternehmen. Allerdings soll es dabei um einen Austausch gehen und nicht um eine strategische Partnerschaft. „Hyperloop ist eine wichtige Entwicklung, die wir uns genau anschauen“, sagte die Lufthansa-Sprecherin der Zeitung.

Laut Bild am Sonntag hat die Lufthansa schon einmal durchgerechnet, auf welchen Strecken der Hyperloop Flugverbindungen ablösen könnte. Dabei soll es sich dem Bericht zufolge um die Strecken zwischen München und Hamburg, Düsseldorf und Berlin sowie zwischen Köln und Berlin handeln. Die Strecke zwischen München und Berlin etwa würde dank der Hyperloop-Geschwindigkeit von 1.200 Stundenkilometern in nur einer halben Stunde absolviert sein. Die Strecken zwischen Berlin, Hamburg und München hatte auch Ahlborn im t3n-Interview schon ins Spiel gebracht.

Hyperloop: Erste Strecke von HTT frühestens 2020

Allerdings wird es noch einige Zeit dauern, bis der Hyperloop Realität wird – ganz unabhängig davon, ob eine Strecke in Deutschland jemals gebaut wird. HTT startet eigenen Angaben zufolge jetzt mit der Produktion der Transportkapsel. Die ersten Kapseln sollen aber erst in einem Jahr im Testbetrieb fahren. Die erste Strecke soll frühestens in drei Jahren eröffnet werden.

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4 Reaktionen
Rüdiger

Dem kann ich nur zustimmen. Zudem haben wir ein prominentes Beispiel für die Fähigkeiten der Verkehrspolitik in Deutschland:

Den Transrapid

Hätten sich die politischen Kräftte damals nicht so dämlich angestellt und die öffentliche Diskussion nicht mit Ammenmärchen vom Überschallknall vergiftet, würden wir seit über zwanzig Jahren schon mit 500 Kmh durch die Republik reisen - mit einer deutschen Eigenentwicklung die richtig Geld ins Land gebracht hätte, wenn man nur den Nachweis erbracht hätte, daß man Vertrauen in die eigene Technik hat.

Stattdessen hat man über Jahre hinweg Alles in Grund und Boden diskutiert um die Entwicklung m Ende kostengünstig an die Chinesen zu verramschen.

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Eazy

Sorry, aber du wirfst hier schon mit etwas Halbwissen um dich. Der TR wurde in erster Linie aus Kosten- und Energieeffizienzgründen nicht gebaut. Und die Chinesen haben lediglich eine Kurzstrecke gebaut und bei Weitem nicht ganz China mit der TR erschlossen. Darüber hinaus bereut man in China den Bau des TR. Falls du mir nicht glaubst: http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Enttaeuscht-Shanghai-bereut-die-Transrapid-Bahn-id23869956.html

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Bernhard

Was für ein Witz! Alles was größer als eine Verkehrsinsel ist, benötigt in Deutschland jahrelange Genehmigungsverfahren. Abgesehen von der Zustimmung all der Fröschen, Insekten, besorgter Bürger und natürlich den unzähligen Grundstücken welche dafür gekauft werden müsste. In der Zeit wo auch nur eine Strecke der Länge Köln - Bonn fertig geplant ist gibt es Materie-Transporter im Baumarkt zu kaufen. Was soll die Meldung also?

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Benson

Wenn die Strecke auf Stützen steht, wie im Entwurf, sollte das die Genehmigungsdauer und benötigte Fläche doch reduzieren. Es wäre dann eher vergleichbar mit einer neuen Stromtrasse, als mit einer Bahnstrecke oder gar Landstraße...
Natürlich bleibt hier aber weiter das Problem, dass durch diese Röhre das Brunftverhalten der seltenen grünen Dingsbums-Unken maßgeblich beeinflusst wird! O.o

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