News

Hyperloop One: So verlief der erste öffentliche Test des ultraschnellen Zugs

Wer kurz wegsah, verpasste die Testfahrt des Hyperloop-One-Motors. (Screenshot: YouTube)

In Las Vegas führte der Hyperloop-Produzent die erste öffentliche Fahrt durch. Diese dauerte allerdings nur wenige Sekunden.

Hyperloop-Test in zwei Sekunden

Hyperloop One – eines der Unternehmen, das Elon Musks Vision eines Schnellzuges umsetzen will – hat am Mittwoch auf seiner Teststrecke in Las Vegas eine erste öffentliche Fahrt seiner Technologie durchgeführt. Die Fahrt sollte die Antriebskraft des Motors demonstrieren, den Hyperloop für das Fahrzeug einsetzen will. Bei der Teststrecke wurde der Motor für die Vorführung auf einem Gehäuse angebracht.

Wer kurz wegsah, verpasste die Testfahrt des Hyperloop-One-Motors. (Screenshot: YouTube)

Wer kurz wegsah, verpasste die Testfahrt des Hyperloop-One-Motors. (Screenshot: YouTube)

Die Testfahrt dauerte nur zwei Sekunden und war laut dem Unternehmen erfolgreich. Der Motor beschleunigte innerhalb von einer Sekunde auf 53 Meilen pro Stunde. Ziel ist es, dass der fertige Hyperloop innerhalb von zwei Sekunden auf 400 Meilen pro Stunde beschleunigt. Hyperloop One veröffentlichte offizielle Aufnahmen der kurzen Demo.

Konkurrierende Hyperloops

Hyperloop One hieß bis vor wenigen Tagen noch Hyperloop Technologies. Den Namen änderte das Unternehmen, um sich vom Mitbewerber Hyperloop Transportation Technologies abzuheben. Beide arbeiten daran, Elon Musks Konzept des Schnellzuges umzusetzen.

Der kalifornische Zugbauer gab diese Woche bekannt, ein Investment in Höhe von 80 Millionen US-Dollar erhalten zu haben. Zudem hat Hyperloop One internationale Partnerschaften abgeschlossen, unter anderem auch mit der Deutschen Bahn. Schon 2019 könnte eine 30-Minuten-Verbindung zwischen Los Angeles und San Francisco Realität werden, prognostizieren die Entwickler.

via www.cnet.com

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

4 Kommentare
Lutz Mahlstedt
Lutz Mahlstedt

Hallo!

Kann es sein, dass die Informationen nicht ganz korrekt sind? 400 Meilen pro Stunde in 2 Sekunden? Das entspräche (sofern ich mich nicht verrechnet habe) einer Beschleunigung von fast 180 m/s² und entspräche über 18G!? Ich zweifle daran, ob eine derartige Beschleunigung von irgendeiner Transportsicherung gehalten werden kann geschweige denn dass das Transportgut dies unbeschadet überstehen würde – ein Mensch würde das jedenfalls nicht überleben.

Zudem wurde im verwiesenen Artikel von cnet.com von lediglich 60 Meilen pro Stunde in einer Sekunde gesprochen und maximal 700 Meilen pro Stunde Spitzengeschwindigkeit!?

Beste Grüße

Antworten
Lutz Mahlstedt
Lutz Mahlstedt

Ups, doch verrechnet: Durch zwei teilen vergessen (soll ja in zwei Sekunden auf 400 Mph beschleunigt werden), aber 9 G sind immernoch verdammt viel – selbst für Transportgüter!?

Antworten
Frank
Frank

Heißt ja nicht, dass der Hyperloop dann so schnell beschleunigt. Nur dass er es kann :-) Wenn Menschen befördert werden sollen dann wird die Beschleunigung wesentlich geringer sein. Sonst sind die Mägen aller Passagiere schneller leer als man Hyperloop sagen kann.

Lutz Mahlstedt
Lutz Mahlstedt

Leere Mägen sind wohl das kleinere Problem würde ich behaupten ;) Dass es die technisch machbaren Grenzen sein sollen ist mir auch schon klar, bzw. habe ich mir gedacht. Dennoch bin ich etwas irritiert ob der Differenz der Angaben in beiden Artikeln. Und ich weiß nicht, ob Warengüter auch 9G überstehen würden ;)

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung