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IBM findet mittels künstlicher Intelligenz heraus, ob Mitarbeiter kündigen wollen

(Foto: JHVE-Photo/Shutterstock)

IBM nutzt eine selbst entworfene Software, um herauszufinden, welche Mitarbeiter das Unternehmen verlassen wollen. Die Erfolgsquote liegt angeblich bei 95 Prozent.

Nicht zufrieden mit dem Job? Schon heimlich auf der Suche nach einer neuen Stelle? Beim Technologie-Konzern IBM stehen die Chancen gut, dass der Chef schon davon weiß. Diesen Eindruck weckt jedenfalls IBM-CEO Ginni Rometty, die auf einem Event des US-amerikanischen Senders CNBC über die Zukunft der Arbeit redet. Angeblich erkenne die Software mit 95 Prozent Erfolgswahrscheinlichkeit einen anstehenden Jobwechsel.

Das US-amerikanische Unternehmen hat ein auf künstlicher Intelligenz basierendes Programm entwickelt, das unter anderem Mitarbeiterprofile erstellt und für diese dann Einschätzungen geben kann. So kann die Software etwa Weiterbildungsmaßnahmen für den jeweiligen Mitarbeiter empfehlen oder eben beurteilen, ob er das Unternehmen verlassen will.

IBM will Mitarbeiter besser binden

Mit dem Tool will der Konzern seine Mitarbeiter besser an sich binden, erklärt Rometty das Programm, das unter anderem von dem Team um die bekannte IBM-KI Watson gebaut wurde. So ließen sich die Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter genauer bewerten und Angestellte müssten sich beispielsweise nicht selber nach Schulungen erkundigen.

Die Software ist nur eine von verschiedenen technischen Lösungen, die IBM in den eigenen HR-Abteilungen nutzt, um Arbeitsschritte effizienter zu machen. Kein Wunder: Das Unternehmen beschäftigt weltweit 350.000 Mitarbeiter und bekommt täglich 8.000 Bewerbungen.

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