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iBoot-Leak: Apple sieht iPhone-Sicherheit nicht in Gefahr

iPhone X. Der Quellcode-Leak betraf ein alte Version von iOS: (Foto: Apple)

Apple hat die Echtheit des veröffentlichten iBoot-Quellcodes bestätigt. Eine mögliche Gefährdung der iPhones durch das Leak weist Apple aber zurück.

Der zwischenzeitlich auf Github veröffentlichte und inzwischen wieder gelöschte iOS-Quellcode war laut Apple bereits drei Jahre alt und Teil von iOS9, teilte das Unternehmen Techcrunch mit. Da die Sicherheit der Apple-Produkte nicht auf der Geheimhaltung des Quellcodes basiere und außerdem diverse weitere Sicherheitsmaßnahmen in Hard- und Software eingesetzt würden, habe zu keinem Zeitpunkt eine wirkliche Gefahr bestanden, so der Konzern. Darüber hinaus seien Benutzer angehalten, immer auf die neuesten Softwareversionen zu aktualisieren, um vom aktuellsten Schutz zu profitieren. Tatsächlich sind Apple-Nutzer besonders update-freudig: Mehr als 93 Prozent aller Nutzer haben iOS10 oder höher installiert.

Experte: iPhone-Quellcode-Leak hat keine Auswirkungen für Nutzer

Der Sicherheitsexperte Will Strafach erklärt gegenüber Techcrunch, dass das Leak für den Endnutzer weder positive noch negative Auswirkungen habe. Jailbreaks oder gar Android auf einem iPhone seien weiterhin nicht möglich. Dennoch könne der Code für Hacker interessante Einblicke in die Mechanismen von Apples Startprogramm bieten.

Letztlich basiert Apples Sicherheitssystem für iOS auf deutlich mehr Elementen als die Teile des Codes, in die Entwickler durch das Leak nun Einblicke erhalten haben. Der Konzern aus Cupertino dürfte natürlich trotzdem nicht begeistert sein, dass der Quellcode für alle sichtbar war. Offen bleibt jedoch die Frage, wer Github das Leak zugespielt haben könnte.

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