Fundstück

Von Doom bis Quake: Die Programmierprinzipien von Id Software

(Foto: Id Software)

Mit Wolfenstein 3D, Doom und Quake hat Id Software in den 1990er Jahren mehrfach Gaming-Geschichte geschrieben. In einem Video erklärt Firmenmitbegründer John Romero, nach welchen Prinzipien die Entwickler dabei vorgegangen sind.

John Romero über die Software-Entwicklung in den frühen Jahren von Id Software

Fast 25 Jahre ist es jetzt her, dass Id Software mit Wolfenstein 3D die Blaupause für das Computerspielgenre des „First-Person-Shooters“ vorgelegt hat. Ein Jahr darauf folgte Doom und mit Quake hat das Unternehmen 1996 erstmals ein Spiel vorgestellt, das vollständig auf 3D-Objekte setzt. Weniger bekannt ist aber der Umstand, dass Id Software eine ganz andere Entwicklung in der Computerspielebranche maßgeblich geprägt hat. So war das Unternehmen vielleicht der erste Spielehersteller, der die zugrundeliegende Engine eines Spiels an andere Firmen lizenziert. Diese Praxis wurde von Id Software schon 1991 eingeführt.

Die heutige Zentrale von Id Software in Dallas. (Foto: Id Software)

Einen interessanten Einblick in die Software-Entwicklung in den frühen Jahren von Id Software gab Firmenmitbegründer John Romero in einem Talk auf der Game Developer Conference 2016. Darin erklärt der Erfinder des Begriffes „Deathmatch“ auch, nach welchen Prinzipien damals Spiele wie Doom oder Quake entwickelt wurden. Einige davon spiegeln sich heute interessanterweise auch in der agilen Software-Entwicklung wieder. Das Video könnt ihr euch hier anschauen:

Id Software ist heute Teil eines großen Computerspielekonzerns

John Romero arbeitet schon lange nicht mehr für Id Software. Seit 2009 gehört die Spielschmiede zu Zenimax Media, einem Spiele-Konzern, an dem unter anderem ProSiebenSat.1 eine Minderheitsbeteiligung hält und der eine ganze Reihe von Gaming-Marken unter seinem Dach vereint.

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