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IDC-Prognose: Smartphone-Markt erholt sich 2020 nicht mehr von der Krise

(Foto: dpa)

Laut einer aktuellen Prognose wird die Nachfrage nach Smartphones im Laufe des Jahres nicht mehr ansteigen. Die Branche kann sich demnach erst im nächsten Jahr erholen.


Der weltweite Smartphone-Markt wird sich nach dem schlechten ersten Quartal voraussichtlich im Laufe des Jahres nicht erholen. Die International Data Corporation (IDC) erwartet für 2020 einen Rückgang der Auslieferungen um 11,9 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr.

Im ersten Quartal 2020 sind ist die Zahl der Smartphone-Auslieferungen demnach so stark gesunken wie noch nie in der Geschichte der Branche. Ein Anstieg sei vor Beginn des neuen Jahres nicht zu erwarten.

Gobale Nachfrage gesunken

„Was als Krise auf der Angebotsseite begann, hat sich zu einem globalen Problem auf der Nachfrageseite entwickelt“, sagte die IDC-Marktforscherin Sangeetika Srivastava laut Pressemitteilung. Angesichts von Lockdowns und steigender Arbeitslosigkeit würden die Verbraucher ihre Ausgaben auf grundlegende Güter beschränken.

Laut IDC-Prognose wird die chinesische Wirtschaft weniger betroffen sein als die europäische, da die Fabriken dort ihren Betrieb größtenteils bereits wieder aufnehmen. Der chinesische Inlandsmarkt werde daher nur einen einstelligen Rückgang verzeichnen. In besonders hart von der Coronakrise betroffenen europäischen Regionen wie etwa Italien oder Spanien sei mit einem zweistelligen Rückgang zu rechnen.

5G als möglicher Katalysator

Einen Hoffnungsschimmer für den Smartphone-Markt sieht Srivastava im Ausbau von 5G. Die Technologie könne zum Katalysator für die Branche werden und 2021 zur Erholung des Marktes beitragen. Die aktuelle Rezession führe möglicherweise zu günstigeren 5G-Smartphones als erwartet – wovon einige Anbieter profitieren könnten.

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