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Idealens K2: Das VR-Headset, das ohne Smartphone und Computer funktioniert

(Bild: Idealens)

Der Hersteller Idealens hat eine VR-Brille vorgestellt, bei der zum Betrieb weder ein Computer noch ein Smartphone nötig sind. Das Idealens K2 VR-Headset hat die komplette Technik an Bord – inklusive schnellem Prozessor, Akku und außerordentlich hoher Displayauflösung.

Idealens K2: VR-Headset mit Galaxy-S6-Technik

Idealens K2 - VR-Headset. (Bild: Idealens)

Mit dem Idealens K2 stellt das chinesische VR-Unternehmen ein Headset vor, das wir uns schon zur I/O von Google erhofft hatten. Das K2 erfordert weder einen Computer noch ein Smartphone als Rechen- und Datenzentrale – die komplette Technik mitsamt der Software ist im 295 Gramm schweren Gerät untergebracht.

Als Prozessor kommt ein Exynos-7420-Chip zum Einsatz, der beispielsweise auch im Samsung Galaxy S6 verbaut ist. Außerdem sind drei Gigabyte DDR4-RAM und 32 Gigabyte interner Flash-Speicher integriert, der sich per microSD-Karte erweitern lassen soll. Das 3,81 Zoll-Display verfügt über eine 2,5K-Auflösung, was 2.560 x 1.440 Pixeln und einer Pixeldichte von beeindruckenden 700 Pixel pro Zoll (ppi) entspricht.

Idealens K2 - VR-Headset. (Bild: Idealens)

Das Display liefert laut Idealens ein 120 Grad-Weitwinkel-Sichtfeld. Die Latenz des VR-Headsets beträgt nach Angaben des Herstellers unter 17 Millisekunden, die Bildwiederholrate liegt bei 90 Hertz. Die integrierten Sensoren bieten Gestenunterstützung und Bewegungs-Tracking. Der Akku ist 3.800 Milliamperestunden groß und dürfte eine längere Laufzeit bieten als die setzt der Hersteller wie bei seinem Vorgänger auf Ideal OS - dabei handelt es sich um ein angepasstes Android. Idealens liefert auch entsprechenden Content: Es sollen eine Million Stunden Videoinhalte sowie über 100 Spiele bereitstehen.

Idealens-VR-Headset: Nächste Version schon in Arbeit

Idealens hat sich noch nicht offiziell zur Verfügbarkeit geäußert. Ebenso bleibt unklar, wie teuer das K2-Headset sein wird. Allerdings hat der Hersteller schon angekündigt, dass man schon eine performantere Version in Arbeit habe. Diese wird wiederum mit einem Exynos-Chip betrieben, allerdings mit der neueren Variante, die unter anderem im Samsung Galaxy S7 edge (Test) verbaut ist.

Auch wenn das K2 auf Android basiert, können wir wohl getrost davon ausgehen, dass es nicht mit Googles neuem VR-Konzept „Google Daydream“ kompatibel sein wird. Denn das System des Internetkonzerns erfordert den offiziellen Angaben zufolge ein Smartphone, das mit einem speziellen Headset verbunden werden muss. Eine Stand-Alone-Lösung scheint entgegen der Gerüchte noch nicht geplant zu sein.

Passend zum Thema: Virtual Reality: Aktuelle Smartphones genügen nicht für Google Daydream und Was Virtual Reality so magisch macht – nicht nur für Games, sondern auch für Marketing und Industrie

via www.sammobile.com

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Eine Reaktion
Peter

Das wird noch paar Jahre dauern, bis sich die beste Technik durchgesetzt hat. Immo steckt alles in der Entwicklung. Ab 2019 kann manm sich die dinger kaufen..

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