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Verkauf abgeblasen: Idealo und Ladenzeile sollen bei Axel Springer bleiben

(Foto: Shutterstock.com)

Axel Springer will sich anscheinend doch nicht von der Mehrheitsbeteiligung an Idealo und Ladenzeile trennen. Das ergibt Sinn, denn sie dürften dem Medienkonzern gutes Geld einbringen.

Axel Springer will Idealo und Ladenzeile wohl doch behalten

Im März 2017 wurde bekannt, dass sich Axel Springer von seiner Mehrheitsbeteiligung an Idealo und Visual Meta trennen möchte. Visual Meta betreibt europaweit Produktsuchmaschinen wie Ladenzeile und Shopalike und befindet sich zu 75 Prozent im Besitz des Medienkonzerns, dessen bekannteste Marken Bild und die Welt sein dürften. Jetzt berichtet Meedia unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen, dass Springer-Chef Döpfner die Suche nach einem potenziellen Käufer abgeblasen hat.

Axel Springer will seine Mehrheitsbeteiligung an Idealo und Ladenzeile offenbar doch nicht verkaufen. (Foto: 360b/Shutterstock)

Woher die Planänderung kommt, bleibt unklar. Möglich wäre, dass sich Axel Springer mit den potenziellen Käufern – zu denen laut Gerüchten auch Pro-Sieben-Sat.1 gehört haben soll – nicht auf einen Kaufpreis einigen konnten. Für beide Firmen soll Axel Springer Berichten zufolge einen Kaufpreis in Höhe von 300 Millionen Euro gefordert haben.

Wie geht es jetzt mit Idealo und Ladenzeile weiter?

Wirtschaftlich stehen das Preisvergleichsportal Idealo wie auch die Ladenzeile-Mutter Visual Meta gut da. Idealo soll Experten zufolge einen jährlichen Gewinn vor Zinsen und Steuern in Höhe von 40 Millionen Euro erwirtschaften. Bei Visual Meta soll dieser Wert bei immerhin rund 20 Millionen Euro liegen. Nachdem sich Axel Springer gegen einen Verkauf entschieden hat, könnte der Konzern die beiden Portale sogar noch ausbauen.

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Eine Reaktion
Dominik.B

Ich vermute Google Shopping, Amazon usw. bedeuten vielen potentiellen Käufern mittlerweile ein zu hohes Risiko. Man hat jedoch noch seitens Idealo vorab versucht den Direktkauf erheblich zu pushen und dabei elementare Denkfehler gemacht, soweit darüber auch Produkte vertrieben werden sollen, wo es eben mehr Details für den Käufer braucht als nur den Produkttitel.

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