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IFA 2016: Das sind unsere Highlights

(Foto: dpa)

Die IFA 2016 ist vorüber. Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen und zusammenzufassen, was in den letzten fünf Tagen an spannenden Produkten vorgestellt wurden. Vorab: es war schon mal spannender.

IFA 2016: Nur wenige echte Highlights

Schon seit Jahren haben wir den Eindruck, dass Technikmessen an Attraktionen verlieren. Hersteller wie beispielsweise Samsung und LG warten in ihren Hallen zwar immer wieder mit spannenden Dingen wie einer VR-Area zum Ausprobieren der Technologie oder dem kreativen Zurschaustellen ihrer eigenen Technologien auf, wie LG beispielsweise mit dem OLED-Tunnel zum Durchgehen. Aber die Ankündigungen neuer Produkte wird zumeist auf eigenen Events abseits der Technik-Messen abgehalten.

Viele große Hersteller ziehen sich sogar ganz von den Messen zurück: Intel, die bislang stets eine komplette Halle auf dem Gelände der Messe Berlin für sich beanspruchten, hatten in diesem Jahr keine eigene Präsenz. Stattdessen traten Unternehmens-Sprecher lediglich auf Events von Partnerunternehmen auf. Ein weiteres Beispiel: Microsoft wird im nächsten Jahr keinen eigenen Stand auf der CeBIT haben – ein herber Verlust.

Nichtsdestotrotz haben allerhand Hersteller neue Produkte auf der IFA 2016 angekündigt – allen voran Lenovo, Acer und Asus. Aber auch Huawei und Samsung hatten Neues zu bieten. Die folgenden Produkte gehören, in loser Reihenfolge, zu unseren wenigen IFA-Highlights.

Huawei Nova: Kompakte obere Mittelklasse

Huawei Nova. (Foto: t3n)
Huawei Nova. (Foto: t3n)

Mit dem Huawei Nova hat der Hersteller eine neue Smartphone-Reihe ins Leben gerufen, die in der oberen Mittelklasse angesiedelt ist. Das Nova erinnert auf den ersten Blick an das Nexus 6P (Test), dabei ist es mit seinem 5-Zoll in der Diagonale messenden Full-HD-Display um einiges kompakter. Das Design ist außerdem verfeinert worden: das Unibody-Gehäuse ist runder, die Kamera fügt sich nahtlos ohne Beule ins Gehäuse ein. Mit seinem UVP von 379 Euro ist es außerdem noch erschwinglich.

Huawei Nova in Fotos
Huawei Nova. (Foto: t3n)

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Sony Xperia X compact und Xperia XZ

Sony Xperia X compact. (Foto: t3n)
Sony Xperia X compact. (Foto: t3n)

Sony hat seine Smartphone-Reihe, wie für den japanischen Hersteller üblich, auch auf der IFA aktualisiert. Das Xperia XZ stellt dabei das neue Flaggschiff dar, das 4,6-Zoll Xperia X Compact ist in Sachen Ausstattung eher in der oberen Mittelklasse einzuordnen, wobei die Kamera identisch mit dem Xperia ZX ist. Besonders das blaue X-Compact-Modell ist ein wahrer Hingucker.

Sony Xperia XZ und X Compact in Fotos
Sony Xperia XZ. (Foto: t3n)

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Asus Zenbook 3

Asus Zenbook 3. (Foto: t3n)
Asus Zenbook 3. (Foto: t3n)

Eigentlich wurde das Zenbook 3 schon im Zuge der Computex in Taiwan angekündigt, auf der IFA hat Asus aber nun alle Spezifikationen und den Preis enthüllt. Das ultradünne Notebook ist eines der ersten Geräte, die mit Intels neuen Kaby-Lake-Chips auf den Markt kommen. Es ist äußerst kompakt und bietet einen Fingerabdrucksensor, der mit Microsofts Hello-Funktion von Windows 10 funktioniert.

Asus Zenbook 3 in Fotos

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Acer Swift 7

Acer Swift 7. (Bild: Acer)
Acer Swift 7. (Bild: Acer)

Acer hat mit seinem Swift 7 das wohl derzeit dünnste Notebook vorgestellt. Das nur 9,98 Millimeter schlanke Gerät ist lediglich 1.100 Gramm schwer und läuft wie das Zenbook 3 mit Intels Kaby-Lake-Prozessoren. Der 13,3-Zoll-Bildschirm löst mit Full-HD auf und wird von Gorilla-Glass geschützt. Die Akkulaufzeit soll laut Hersteller bis zu neun Stunden betragen.

Acer Swift 7 in Bildern
Acer Swift 7. (Bild: Acer)

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Lenovo Yoga 910

Lenovo hat auf der IFA 2016 eine Neuauflage seines Yoga-Notebooks vorgestellt, die sich sehen lassen kann. Das Display des auch als Windows-Tablet nutzbaren Geräts besitzt kaum Rahmen um den Screen, sodass es um einiges kompakter ist als der Vorgänger.

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Lenovo Yoga Book

Lenovo Yoga Book. (Foto: t3n)
Lenovo Yoga Book. (Foto: t3n)

Eine komplett neue Gerätekategorie hat Lenovo mit dem Yoga Book in der Pipeline. Das Gerät besitzt ein 10,1 Zoll-Display und anstelle eines Hardware-Keyboards ein sogenanntes Halo-Keyboard an Bord, das per Toucheingabe funktioniert. Die beleuchten Tasten lassen sich ausblenden, um auf dem Screen handschriftliche Aufzeichnungen vornehmen zu können. Mithilfe eines Stiftes ist es sogar möglich, auf einem Papier-Block zu schreiben – der Text wird direkt auf dem Display angezeigt. Das nur 4,55 Millimeter flache und 690 Gramm schwere Yoga Book wird außerdem optional mit Android oder Windows 10 angeboten.

Lenovo Yoga Book in Fotos
Lenovo Yoga Book. (Foto: t3n)

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Moto Mod: Lenovo Hasselblad True Zoom

Der Hasselblad True Zoom Moto Mod bringt 10-fachen optischen Zoom auf ein Smartphone. (Foto: t3n)
Der Hasselblad True Zoom Moto Mod bringt 10-fachen optischen Zoom auf ein Smartphone. (Foto: t3n)

Lenovo hatte zur IFA 2016 aber nicht nur Notebooks im Gepäck, sondern auch das neue Moto-Z-Play-Modell inklusive eines per Magnet anheftbaren Moduls. Der Moto Mod Hasselblad True Zoom ist in Kooperation mit mit dem schwedischen Kameraspezialisten Hasselblad entstanden und bietet einen zehnfachen optischen Zoom. Der Preis für das Modul: 299 Euro. Im Grundgedanken ist so ein Kamera-Mod klasse, ob das Gadget in der Praxis überzeugt, bleibt abzuwarten.

Hasselblad True Zoom. (Foto: t3n)

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Samsung Gear S3

Samsung Gear S3 Frontier. (Foto: t3n)
Samsung Gear S3 Frontier. (Foto: t3n)

Samsung hatte in diesem Jahr wenig zu zeigen, was damit zu tun hat, dass die Südkoreaner ihr neuestes Phablet schon Anfang August vorgestellt haben. Immerhin hatte Samsung zwei Modelle der neuen Tizen-OS-Smartwatch Gear S3 dabei, die bis zu vier Tage Akkulaufzeit liefern soll. Preise stehen noch nicht fest, erste Händler listen die Uhr ab 450 Euro.

Samsung Gear S3 in Fotos
Die Samsung-Gear-S3-Modelle können mit zahlreichen Armbändern kombiniert werden. (Foto: t3n)

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Zenwatch 3: Erschwinglich und rund

Asus Zenwatch 3. (Foto: t3n)
Asus Zenwatch 3. (Foto: t3n)

Auch Asus hatte eine neue Smartwatch in petto: die Zenwatch 3. Die Smartwatch verfügt über ein kreisrundes Display und drei seitliche Buttons – diese Anordnung soll dem neuen Setup für Android Wear 2.0 entsprechen. Der mittlere Button soll für eine Google-Funktion reserviert sein. Asus verlangt für die Uhr ab 229 Euro.

Asus Zenwatch 3 in Fotos

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Telekom mit purer Flatrate - leider viel zu teuer

360b / Shutterstock.com
Die Deutsche Telekom war auf der IFA 2016 selbstredend auch vertreten. (Foto: 360b / Shutterstock.com)

Auch außerhalb der Hardware-Sphäre gab es Interessantes zu vermelden, denn die Deutsche Telekom hat mit ihrem Tarif „Magenta Mobil XL Premium“ ein Angebot angekündigt, das keine Wünsche offen lassen soll. Denn im Unterschied zu allen anderen Angeboten beinhaltet der neue Tarif ein unbegrenztes Highspeed-Volumen – sprich: man kann so viel Datenvolumen verbrauchen, wie man will, ohne irgendwann gedrosselt zu werden. Der Preis hat es aber in sich: 199,95 Euro pro Monat verlangt der Netzbetreiber dafür. Es ist zu hoffen, dass andere Betreiber nachziehen - den Preis aber nach unten korrigieren.

Habt ihr unserer Übersicht weitere Highlights hinzuzufügen? Ab in die Kommentare damit!

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