Fundstück

Frischzellenkur für Ikea: So könnte das neue Logo des Möbelgiganten aussehen

(Grafik: behance.net, Kierene Gollings)

Das Ikea-Logo ist ein Klassiker. Eine Reihe von Designern zeigt, wie das seit 1983 unveränderte Logo auch anders aussehen könnte.

Seit 1983 hat sich am Logo des schwedischen Möbelhauses Ikea nichts mehr geändert. Die letzte grundlegende Überarbeitung des Logos reicht sogar ins Jahr 1967 zurück – danach gab es fast nur noch farbliche Veränderungen. Ikea ist ein Akronym – die Buchstaben stehen also jeweils für bestimmte Worte. Die ersten zwei Buchstaben von Ikea stehen für den Gründer, Ingvar Kamprad. Das E und A stehen für Elmtaryd und Agunnaryd, der Hof und das Dorf, auf dem er aufwuchs.

Logo-Redesigns seit 1951. (Screenshot: ikea.de)

Logo-Redesigns seit 1951. (Screenshot: ikea.de)

Das Logo repräsentiert die Farben der schwedischen Nationalflagge. Laut Famouslogos soll das Blau Treue und das Gelb Optimismus, Phantasie und Glück repräsentieren. Die kräftige Schriftart Futura und der starke Kontrast zwischen den zwei Farben lassen das Emblem förmlich herausspringen. Trotz des modernen und zeitlosen Designs sind viele Designer aus der ganzen Welt an einem neuen Logo interessiert und machen sich eigene Gedanken zum Redesign. Im Internet kursieren bereits einige ausgereifte Design-Ideen für das Möbelhaus – wir stellen euch einige vor.

Ikea: Minimalistischer denn je

Die englische Designerin Kierene Gollings hat ein Design-Konzept entwickelt, das sich noch mehr an der schwedischen einheitlichen Ästhetik orientiert. Ein Trend vom minimalistischen Logo im Flat-Design. Wie sie in ihrem auf Behance veröffentliche Konzept beschreibt, wollte sie eine komplett neue, schlankere Schriftart verwenden, die gewohnten Farben sollten jedoch bleiben.

Das Ergebnis ist eine einfache aber kräftige Wortmarke, ohne das ovale Emblem. Sie ist serifenlos und schlank, die einzelnen Buchstaben ergeben mit einem 40-, 30- und 20-Pixel-Abstand ein ausgewogenes Bild. Damit die Wortmarke auf Bildern nicht verloren geht und Halt hat, verpasst die Designerin ihr einen gelben Hintergrund. In den folgenden Bildern zeigt sie, wie die Wortmarke im Katalog oder auf Geschäftspapieren aussieht.

Auch die Agentur Freytag Anderson wurde vom Icon Magazin beauftragt, ein Logo-Redesign zu kreieren. Das Magazin hatte die Designer dazu aufgerufen, ein Logo, von dem sie denken, dass es schlecht designed wurde oder ein Update benötige, neu zu entwerfen. Freytag Anderson entschied sich für Ikea. Das Ergebnis könnt ihr euch in der Galerie anschauen.

(Grafik: behance.net, Kierene Gollings)

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4 Kommentare
Thomas D.

Erinnert an … NIVEA. Typo ist ähnlich und dann der blaue Hintergrund. Ich sag mal, bei mir kämen die im Pitch nicht sonderlich weit.

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ge-li

Ja, kann man so prinzipiell machen, wenn so viel blau ums gelb bleibt.
Die Abstände der Buchstaben sind noch zu überarbeiten.
Der Vegleich mit Nivea drängt sich auf, wäre für mich aber nicht entscheidend.
Logo(vorschlag) kein Knüller aber einigermaßen o.k. – Firma mies (Stichwort: internationale Steuerspartricks (ob „legal“ ist mir dabei wurscht)).

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ge-li

Ja, kann man so machen, wenn so viel blau um die Schrift bleibt.
Die Abstände der Buchstaben sind noch zu verbessern.
Nivea fällt einem beim Ansehen des Vorschlags ein, wäre für mich aber nicht entscheidend.
Der Vorschlag ist nicht der Knüller, aber im Prinzip o.k. – die Firma nicht (Stichwort: internationale Steuerspartricks (verweise bitte niemand auf „legal“)).

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