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Ikea: Offene Hacking-Plattform kommt 2018

Ikea-Hacking ist zum großen viralen Trend geworden – dabei hat das schwedische Möbelhaus Tipps und Tricks dazu gar nicht gern gesehen. Jetzt macht Ikea sich das zunutze. 

Auf der neuen Ikea-Plattform wird es 2018 erstmals Produkte geben, die sich mit dem Hacking-Trend befassen. Das hat das Unternehmen bereits im November bestätigt.

Im November 2016 hatte Ikea die offene Plattform angekündigt, die das Selberbauen auf einer neuen Ebene ermöglichen soll. Einen „Meilenstein der Firmengeschichte“ nennt Ikea die Neuerung.

Die Delaktig-Produkte bezeichnen Aluminium-Profile, mit denen Betten und Sitzmöbel individuell zusammengebaut werden können. Die Materialen sind bis zu 40 Prozent recyclebar. Input für Erweiterungen soll der britische Designer Tom Dixon liefern. Bisher hatten 30 Studenten in London und Japan die Möglichkeit, die Plattform zu testen.

Die Delaktig-Produkte sollen sich am Preisniveau der Sofas von Ikea orientieren, wie The Verge berichtet.

Ikea-Hacking – ein später Sinneswandel

Eine herkömmliche Ikea-Plastiktüte zweckentfremdet als Regenmantel? Das ist gar nicht mal selten und kommt im Netz gut an. Ikea-Hacking bezeichnet sich dieser Trend, der Anleitungen zum Umbau von handelsüblichen Produkten des Schweden verspricht. In den letzten Jahren haben sich zunehmend mehr Blogs darauf spezialisiert, Käufern Kniffe zu verraten, mit denen sie ihre Möbel aufpeppen können. Dabei hat Ikea inoffizielle Blogs zum Thema gar nicht gerne gesehen: 2014 wurde die Bloggerin Jules Yap mit ihrer Seite ikeahackers.net sogar abgemahnt. Das Unternehmen bat sie, die Domain auf- und an Ikea abzugeben oder auf Werbeeinblendungen zu verzichten – ohne Erfolg, der Blog besteht bis heute. Nun scheint auch die schwedische Möbelhauskette das Potential erkannt zu haben: Seit zwei Jahren veröffentlicht Ikea unregelmäßig eigene Ideen zur Möbel-Zweckentfremdung.

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via www.heise.de

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