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Ikea: Onlineshopping bald auch über mobile Apps möglich

(Foto: Shutterstock)

Der schwedische Möbelkonzern Ikea plant, dass Kunden bald auch über mobile Apps shoppen gehen können, ohne einen Laden betreten zu müssen.

Die mobilen Apps von Ikea konzentrierten sich bisher darauf, das Einzelhandelserlebnis zu verbessern, statt es komplett zu ersetzen. Nutzer konnten sich in der App ihre Wohnung einrichten und sich die Möbelstücke maßstabsgetreu in den eigenen vier Wänden anzeigen lassen. Um einen Kauf zu tätigen, musste aber dennoch ein Geschäft aufgesucht oder online nach dem Produkt gesucht werden. Direkt in der App war der Kaufprozess nicht möglich.

Wie Ikeas Digitalchefin Barbara Martin Coppola in einem Interview mit Reuters sagte, solle sich das nun ändern. Damit einhergehend ist auch die Änderung von Ikeas Strategie. Konzentrierte man sich jahrzehntelang darauf, möglichst große Läden mit möglichst großen Ausstellungen in Ballungsräumen am Stadtrand zu etablieren, sollen zukünftig auch kleinere innenstadtnahe Standorte hinzukommen, die eine deutlich reduzierte Artikelanzahl in ihren Ausstellungen präsentieren.

Keine Ikea-Möbel bei Amazon

Hier kommt die App ins Spiel. Die Käufer können einige Produkte im Laden sehen, haben aber dennoch online Zugriff auf den riesigen Katalog. Ikea könnte sich so zukünftig noch deutlich mehr auf den Online-Lagerbestand konzentrieren und seine traditionellen Läden dementsprechend optimieren.

Passend dazu teilte Jesper Brodin, Vorstandschef des Möbelhauses der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit, dass Ikea aktuell keine Pläne verfolge, seine Möbel in Deutschland über Online-Marktplätze wie zum Beispiel Amazon zu verkaufen. Der Möbelverkauf im Internet soll ausschließlich über eigene Plattformen stattfinden.

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