Fundstück

2,1 Milliarden Nutzer im Jahr: So könnte ein Redesign für Ikea aussehen

(Grafik: uxplanet.org)

Wohnst du noch oder lebst du schon? Ein Designer hat den Ikea-Onlineshop einmal umgekrempelt. Wir stellen euch sein Design vor.

Ikea ist eines der bekanntesten Möbelhäuser weltweit. Ikeas Onlineshop wurde bereits 2015 von 1,6 Milliarden Menschen besucht, inzwischen sind es 2,1 Milliarden. Um die Dimension zu verdeutlichen: Das ist ein Fünftel der Weltbevölkerung und mehr als die Hälfte der Menschen, die Internetzugang haben.

Der Designer Michael Abehsera ist der Meinung, Ikea habe ein Kommunikationsproblem. Der Onlineshop – sowohl die mobile als auch die Webversion – habe Schwierigkeiten damit, junge, potenzielle Kunden anzusprechen. Der Grund seien nicht Marke oder Preise, der Onlineshop biete einfache keine zeitgemäße User-Experience.

Genau das will Abehsera ändern: Er hat Ikeas Onlineshop umgekrempelt und ihm ein Redesign verpasst. Ein Redesign mit einer intuitiveren User-Experience, ein Design für junge sowie ältere Kunden. Für eine Marke, der bereits Milliarden von Menschen vertrauen.

Ein Redesign für’s schwedische Möbelhaus

Der erste Blick auf das neue Design wirkt erfrischend und modern. Es vermittelt einen neuen Gesamteindruck von Ikea – etwas elitärer. Das Design ist durch viel Weißraum und lockere Content-Elemente aufgeräumt, verfolgt aber durchgängig einen einheitlichen Rhythmus und moderne Trends – wie zum Beispiel Elemente aus dem Flat-Design 2.0. Die alten Farben und Schriftarten sind überwiegend bestehen geblieben.

Ikeas Newsletter Pop-up vorher und nachher. (Grafik: uxplanet.org)

Im ersten Schritt redesignte der Designer das Newsletter-Pop-up. So soll ein freundlicherer erster Eindruck entstehen. Anschließend, im zweiten Schritt, entrümpelte er die Startseite. Bisher ist die Seite voll mit Informationen und Optionen. Im Redesign wurde der Content drastisch reduziert und auf große Slider gesetzt, in denen einzelne Produkte angeteasert werden.

In weiteren Schritten wurden die Suche und die Mobile-Experience überarbeitet. Die Funktion der Suche lässt derzeit noch zu wünschen übrig: Wer nicht direkt nach Hemnes, Stockholm oder Malm sucht, bekommt ein eher mäßiges Ergebnis ausgegeben und muss über mehrere Hierarchien zur gewünschten Produktseite gehen.

Die Nutzung von Smartphones ist stetig am steigen und eine mobile Version laut Abehsera ein absolutes Muss für jedes Unternehmen. Ikeas mobile Seite ist lediglich eine abgespeckte Version der Website – nicht intuitiv und nicht mobile-friendly.

Auch in dem Redesign der mobilen Version wurde die neue Suche integriert. Diese verfügt unter anderem über einen Barcode-Scanner, damit Kunden auch in den Ikea-Filialen mehr Informationen zum Produkt erhalten. Außerdem vergleichen 75 Prozent der Millennials die Preise – dieses Feature war für den Designer also unumgänglich.

Darüber hinaus enthält das Redesign weitere Features wie eine neue Shopping-List und wöchentliche Design-Tipps.

In der Galerie bekommt ihr Einblicke in den Redesign-Vorschlag von Michael Abehsera. Das gesamte Konzept könnt ihr auf Behance einsehen.

So schick könnte Ikeas Online-Shop aussehen:
(Grafik: uxplanet.org)

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via uxplanet.org

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Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Ferdinand

Man kann sich das tatsächliche Redesign von Ikea schon angucken. Z.B. auf der UK Seite von Ikea wo es schon getestet wird.
http://www.ikea.com/gb/en/

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