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Ikea als Inkubator: Schwedischer Möbelriese baut jetzt auch Startups auf

IKEA baut künftig Startups auf. (Foto: Fishman64 / Shutterstock.com)

Das schwedische Möbelimperium versammelt spannende Startups um sich herum. Zahlen dürfte Ikea das aus der Portokasse und auch für die beteiligten Startups könnte das Bootcamp-Programm ordentlich Rückenwind bedeuten.

Möbelriese Ikea startet unter dem Namen Ikea Bootcamp ein eigenes Startup-Programm und hält Ausschau nach spannenden Gründungen, die das eigene Geschäft beflügeln können. Mit im Boot ist das Netzwerk Rainmaking. Gemeinsam will man disruptive Technologien und kreative Ideen vorantreiben.

Dabei reicht die Bandbreite vom Kundenerlebnis über Design über Nachhaltigkeit und effiziente Herstellung bis hin zu Innovationen im Food-Bereich – quasi alles, was Ikea betreffen könnte. Konkret, so kann man der Website entnehmen, geht es um die üblichen, im E-Commerce gerade überall besprochenen Innovationen von 3D-Druck über Chatbots in der Beratung und im Kundenservice bis hin zu Lieferrobotern für die letzte Meile.

Ikea bietet Zugang zu Know-how und Testlabor

Ikea sucht Innovationen: Der schwedische Möbelriese greift auf die Ideen von Startups zurück. (Bild: Shutterstock / Tooykrub)

Die teilnehmenden Startups dürfen die Zeit von September bis Dezember in Schweden verbringen, erhalten Zugang zu Ikeas Prototypeneinrichtung und Testlabor und können auf das Know-how der Mitarbeiter zurückgreifen. Dazu gibt es noch ein Mentorenprogramm, Workshops und Austausch mit anderen Startups sowie freie Unterkunft und 20.000 Euro.

Anteile sollen die Startups im Nachhinein übrigens nicht abgeben müssen. Es gehe vielmehr darum, dass Ikea gegebenenfalls ihr erster Großkunde werde, die Technologie in Lizenz übernehme oder gar in das Startup selbst investiere. Und das dürfte einem Startup in der Tat einige weitere Türen öffnen. Bewerben können sich die Startups mit ihren Ideen bis 6. August, bereits am 21. und 22. August sind die Auswahltage und das Programm selbst startet am 18. September im schwedischen Almhult.

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Ein Kommentar
Thomas

„Es gehe vielmehr darum, dass Ikea gegebenenfalls ihr erster Großkunde werde, die Technologie in Lizenz übernehme oder gar in das Startup selbst investiere.“

Wozu auch Anteile übernehmen, wenn man es gleich komplett schlucken kann? Gerade gut ausformulierte Großkundenverträge, (Exklusiv-)lizenzen und BuyOuts haben schon so manchem StartUp das Genick gebrochen. Für den „Lizenznehmer“ toll, quasi die Scheinselbständigkeit im B2B.

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