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iMac Pro kommt wohl mit A10-Fusion-Coprozessor für Always-on-Siri und mehr

iMac Pro. (Bild :Apple)

Apple wird noch in diesem Jahr die neuen iMac-Pro-Modelle auf den Markt bringen. Vieles ist bereits bekannt. Ein bisher unbekanntes Feature: ein ARM-Coprozessor zur Siri-Sprachaktivierung.

iMac Pro: Erster Mac mit ARM-Coprozessor

Auch wenn der Release des Homepod-Speakers, der zumindest in den USA noch im Dezember auf den Markt kommen sollte, verschoben wird, ist mit dem Verkaufsstart der iMac Pros noch in diesem Jahr zu rechnen. Im Zuge der WWDC 2017 gab Apple bereits einen Vorgeschmack auf den Profi-All-in-One mit vielen Spezifikationen, ein Detail hielt das Unternehmen aber offenbar noch zurück: Die Rechner werden wohl einen Coprozessor auf ARM-Basis verbaut haben.

Dem iMac Pro soll auch bei besonders anspruchsvollen Aufgaben nicht die Puste ausgehen. (Bild: Apple)

Wie die Entwickler Jonathan Levin und Steve Troughton-Smith herausfinden konnten, wird im iMac Pro ein ARM-Coprozessor in Form eines A10-Fusion-Chips mit 51 Megabyte RAM an Bord sein. Sie konnten entsprechende Assets in Apples BridgeOS-2.0-Softwarepaket entdecken. Damit feiert Apple eine Premiere: Es ist das erste Mal, dass ein SoC der A-Serie in einem macOS-Rechner zum Einsatz kommt. BridgeOS hingegen ist erstmals im 2016er Macbook Pro mit Touch-ID verwendet worden. Es steuert den T1-Chip, der für Fingerabdrucksensor und Touchbar verantwortlich ist.

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iMac Pro: A10-Fusion-Coprozessor bringt mehr als nur Always-on-Siri

Troughton-Smith bemerkt auf Twitter, dass Apple mit Hilfe des A10-Chips mit einer besseren Kontrolle von macOS experimentieren könnte, ohne Entwickler oder Nutzer zu frustrieren. Der A10-Fusion-Chip könne ferner die kompletten Boot- („Secure Boot“) und Sicherheitsprozesse von macOS verwalten. Pepijn Bruienne, Entwickler der IT-Sicherheitsfirma Duosec, wirft zu dem Aspekt auf Twitter ein, dass diese Funktion sogar eine größere Sache als das Always-on-Siri-Feature sei. Denn es handle sich dabei um eine weitreichendere Änderung der macOS-Plattform.

Dem pflichtet Throughton-Smith bei. Es sei denkbar, dass die Sicherheits-Modelle von iOS und macOS vereinheitlicht werden. „Du kannst X86 und macOS behandeln, als seien sie in einer schützenden Blase“, erklärt der Entwickler.

Weiter bemerkt er, dass eine Verbindung zwischen Coprozessor und Audio-Controller bestehe, was Entwickler Guilherme Rambo‏ bestätigt. Er geht sogar noch weiter und bestätigt den Support des Hotwords „Hey Siri“. Es wird möglich sein, Siri auf dem iMac Pro selbst dann anzusprechen, wenn der Rechner im Standby-Modus ist.

Schon seit Anfang 2017 wird über einen ARM-Coprozessor spekuliert. Damals wurde aber vermutet, dass er in einem Macbook Pro debütieren würde. Offenbar lag die Gerüchteküche ein wenig daneben. Dennoch ist damit zu rechnen, dass Apple entsprechende Pläne auch für seine Macbook-Reihe in der Schublade hat.

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