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iMac Pro: Das ist Apples Workstation-Rechner mit 18-Kern-Xeon-Prozessor

iMac Pro. (Bild :Apple)

Apple hat auf der WWDC-Keynote einen frühen Blick auf einen Prof-iMac gewährt. Der iMac Pro besitzt einen Xeon-Prozessor mit bis zu 18 Kernen und eine neue Radeon-Vega-GPU.

iMac Pro: Mehr Ausstattung geht kaum

Apple hat die Kritik zahlreicher Entwickler und Profi-Anwender reagiert und liefert ab Ende des Jahres erstmals seit langem wieder einen konkurrenzfähigen Workstation-Rechner. Im April hatte Apple angekündigt, in diesem Jahr ein Profi-Modell vorstellen zu wollen – auf der Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC gab es nun erste Details. Das Gerät wird zwar erst gegen Ende im Dezember erscheinen, das Unternehmen nutzte die WWDC-2017-Keynote aber, den neuen Rechner wie 2013 den Mac Pro immerhin anzuteasern.

Der iMac Pro kommt im Dezember. (Bild: Apple)

Optisch unterscheidet sich der Rechner nur farblich von den aktuellen iMacs: Das Pro-Modell kommt in Apples „spacegrau“ statt in Alu-Silber auf den Markt. Unter der Haube hat der neue iMac Pro allerdings eine Menge zu bieten: Der Rechner besitzt ein 27-Zoll-Display mit 5K-Auflösung und Xeon-Prozessoren mit bis zu 18 Kernen. Bei der Grafikverarbeitung soll der Rechner bis zu 22 Teraflops erreichen und den iMac Pro damit zum „leistungsstärksten Mac aller Zeiten“ machen.

Der neue iMac Pro im Bildern

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iMac Pro mit Radeon Pro Vega GPU

Der iMac Pro besitzt darüber hinaus eine aktuelle Radeon Pro-Vega-Grafikkarte mit bis zu 16 Gigabyte On-Pack-High-Bandwidth-Memory (HBM2) und soll elf Teraflops bieten – beispielsweise für eine „immersive, hohe VR-Bildrate“. Beim Speicher unterstützt der iMac Pro bis zu vier Terabyte SSD und bis zu 128 Gigabyte DDR4-ECC-Arbeitsspeicher. ECC-Arbeitsspeicher wird vor allem im Profi-Bereich eingesetzt, um Fehler im Speicher zu korrigieren.

Der iMac Pro besitzt ein neues Kühlsystem. (Bild: Apple)

Im Unterschied zu den ebenfalls vorgestellten neuen iMacs stecken im Pro-Modell vier statt zwei Thunderbolt-3-Ports. Darüber können können bis zu zwei Hochleistungs-RAID-Arrays und zwei 5K-Displays gleichzeitig angeschlossen werden. Außerdem bietet der iMac Pro einen Zehn-Gigabit-Ethernet-Anschluss.

Mithilfe der leistungsfähigen Workstation-Ausstattung soll der iMac Pro fortgeschrittene Grafik-Bearbeitung, Virtual-Reality-Content-Erstellung und Echtzeit-3D-Rendering ermöglichen. John Ternus, Vice President Hardware Engineering von Apple, ist besonders stolz auf den neuen Rechner: „Wir freuen uns, den Entwicklern und Kunden einen Ausblick auf den iMac Pro zu bieten. Das ist der schnellste und leistungsstärkste Mac aller Zeiten, der zum ersten Mal Leistung der Workstation-Klasse auf den iMac bringt.“ Der letzte Profi-Mac stammt auch aus dem Jahr 2013.

Dem iMac Pro soll auch bei besonders anspruchsvollen Aufgaben nicht die Puste ausgehen. (Bild: Apple)

Bis der iMac Pro auf den Markt kommt, dauert es aber noch eine Weile: im Dezember soll der Profi-Rechner ab einem Preis von 4.999 US-Dollar ausgeliefert werden.

Mehr zu Apples WWDC 2017: 

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2 Kommentare
Gepard
Gepard

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Markus

Ich finde zwar den iMac schon echt ein geiles Teil, aber 5000,- Euro möchte ich dafür nicht hinblättern. Zudem für das „Einsteigergerät“ der Pro-Serie.

Bin ja gespannt, ob die normalen Modelle dann noch gepflegt werden und vielleicht sogar etwas im Preis fallen :-)

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