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iMac Pro: Apples neuer Profi-Desktoprechner ab sofort bestellbar

Im Apple iMac Pro steckt ein T2-Coprozessor auf ARM-Basis, der zahlreiche Aufgaben des Intel-Chips übernimmt. (Bild: Apple)

Apples High-End-Desktop-All-in-One-Rechner ist ab sofort vorbestellbar. Der iMac Pro mit Xeon-Prozessor und Radeon-Pro-Vega-Grafikeinheit kostet ab 5.499 Euro.

iMac Pro: Apples erster neuer Profi-Rechner seit 2013 ist bestellbar

Mit dem iMac Pro kümmert Apple sich um seine Kunden, die mehr Wert auf pure Rechenleistung denn auf Lifestyle und einen hohen Grad an Mobilität legen – der letzte Profi-Desktop-Rechner wurde 2013 vorgestellt. Der erstmals im Sommer im Zuge der WWDC 2017 gezeigte All-in-One-Rechner hat mit Intels Xeon-Prozessor mit bis zu 18 Rechenkernen und einer neuen Radeon-Pro-Vega-Grafikeinheit selbst für rechenintensive Aufgaben ausreichend Leistung unter der Haube – das Basismodell hat einen Acht-Kern-Xeon-Chip und 32 Gigabyte RAM integriert. So soll der Rechner bei der Grafikverarbeitung bis zu 22 Teraflops erreichen und den iMac Pro damit zum „leistungsstärksten Mac aller Zeiten“ machen.

Das 27-Zoll-Display des iMac Pro besitzt eine Auflösung von 5.120 x 2.880 Pixeln und unterstützt den P3-Farbraum. (Bild: Apple)

Äußerlich unterscheidet sich der iMac Pro lediglich hinsichtlich der Farbe – er kommt in „Spacegrau“ statt Alusilber – von klassischen iMacs. Das 27-Zoll-Display mit einer Helligkeit von 500 Nits und DCI-P3-Farbraum löst mit 5K-Auflösung von 5.120 mal 2.880 Pixeln bei 60 Hertz auf. Zusätzlich könnt ihr entweder zwei externe 5K-Displays (5.120 mal 2.880 Pixel bei 60 Hertz), vier 4-UHD-Displays (3.840 mal 2.160 Pixel bei 60 Hertz) oder vier 4K-Displays (4.096 mal 2.304 Pixel bei 60 Hertz) betreiben.

Der iMac Pro in Bildern
Dem iMac Pro soll auch bei besonders anspruchsvollen Aufgaben nicht die Puste ausgehen. (Bild: Apple)

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iMac Pro: Ab 5.499 Euro geht es los

Bei der verbauten Radeon-Pro-Vega-Grafikkarte stehen zwei Varianten zur Wahl: Eine kleinere mit acht und eine weitere mit bis zu 16 Gigabyte On-Pack-High-Bandwidth-Memory (HBM2). Auf der Speicherseite unterstützt der iMac Pro bis zu vier Terabyte SSD mit einem Datendurchsatz von bis zu drei Terabyte pro Sekunde und bis zu 128 Gigabyte DDR4-ECC-Arbeitsspeicher. ECC-Arbeitsspeicher wird vor allem im Profi-Bereich eingesetzt, um Fehler im Speicher zu korrigieren. In Kombination mit dem Xeon-Prozessor sollt ihr mit dem iMac Pro 3D-Modelle visualisieren und VR-Welten erstellen können.

Mit dem iMac Pro lässt es sich nicht nur in VR-Welten abtauchen – ihr könnt sie auch selbst erstellen. (Bild: Apple)

Während Apple bei seinen Macbooks in Sachen Anschlüsse Sparsamkeit hat walten lassen, sieht es beim iMac Pro besser aus: Vier Thunderbolt-3-Ports mit USB-C und vier USB-3.0-Anschlüsse sind verbaut. Außerdem bietet der iMac Pro einen Zehn-Gigabit-Ethernet-Anschluss, einen 3,5-Millimeter-Kopfhörer-Anschluss und einen SDXC-Steckplatz. Auf Sound soll man außerdem nicht verzichten: Die integrierten Stereolautsprecher „sollen satten Bass und mehr Lautstärke“ als die regulären iMacs liefern, sagt Apple.

Für den iMac Pro hat Apple ein neues Kühlsystem entwickelt. (Bild: Apple)

iMac Pro: Erster Desktop-Mac mit T2-Coprozessor

Neu und erwähnenswert ist der integrierte T2-ARM-Chip, der im Vorhinein schon in der Software entdeckt wurde. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung des T1-Chips, den Apple erstmals in seinem Macbook Pro (MBP) verbaut hat. Der Chip steuert bislang eigenständige Komponenten wie System-Management-Controller (SMC), Bildsignalprozessor (ISP), Audio- und SSD-Controller. Er besitzt ferner eine Secure-Enclave für die verschlüsselte Speicherung und sichere Bootfähigkeiten. Die dedizierte AES-Hardware verschlüsselt Apple zufolge Daten auf der SSD, „ohne dass die Leistung beeinträchtigt würde, während der sichere Bootvorgang sicherstellt, dass nur vertrauenswürdige Software beim Start geladen wird“. Beim abgesicherten Startvorgang orientiert Apple sich beim iMac Pro gewissermaßen an iOS. Zuerst auf dem iMac Pro gefunden hatte ihn der Entwickler Cabel Sasser.

Der neue iMac Pro kann ab heute bestellt werden. Die Basiskonfiguration besteht aus einem 3,2-Gigahertz-Achtkern-Intel-Xeon-W-Prozessor, 32 Gigabyte RAM, einem Terabyte SSD-Speicher, einer Radeon-Pro-Vega-Grafikeinheit mit acht Gigabyte – sie kostet 5.499 Euro. Wollt ihr 64 oder gar 128 Gigabyte RAM haben, fallen zusätzlich 960 respektive 2.880 Euro an. Zwei beziehungsweise vier Terabyte SSD-Speicher kosten 960 beziehungsweise stattliche 3.360 Euro extra.

Für knapp 5.500 Euro bekommt ihr das kleinste iMac-Pro-Modell. (Screenshot: Apple)

Wollt ihr anstelle der Acht-Gigabyte-Radeon-Pro-Vega die 16-Gigabyte-Variante haben, fallen 720 Euro mehr an. Bei den Xeon-Prozessoren liegen die Aufpreise bei 960 Euro für den Drei-Gigahertz-Zehnkern-Chip und 1.920 Euro für den 14-Kern-Prozessor. Für den 18-Kern-Xeon-Prozessor verlangt Apple einen Aufpreis von 2.880 Euro. Wollt ihr das „volle Brett“, kommt ihr auf einen Preis von 15.339 Euro. Ausgeliefert werden die „kleineren“ Modelle erst ab Anfang Januar 2018, die Varianten mit 14- und 18-Kern-Prozessor sollen laut Apple erst in sechs bis acht Wochen versandfertig sein.

Folgende Preise ruft Apple für die vorkonfigurierten Modelle ab:

  • 8-Kern-Xeon, 1 TB SSD, 32 GB RAM, Radeon Pro Vega 8 MB - 5.499 Euro
  • 8-Kern-Xeon, Vega 64 Grafik, 64 GB RAM, 1 TB Speicher - 7.179 Euro
  • 10-Kern Xeon, Vega 64 Grafik, 64 GB RAM, 1 TB Speicher – 8.139 Euro
  • 10-Kern Xeon, Vega 64 Grafik, 64 GB RAM, 2 TB Speicher – 9.099 Euro
  • 10-Kern Xeon, Vega 64 Grafik, 128 GB RAM, 2 TB Speicher – 11.019 Euro

Apple erklärte in der Ankündigung zur Verfügbarkeit der neuen iMac-Pro-Modelle überdies, dass 2018 mit dem versprochenen modularen Mac Pro zu rechnen sei. Außerdem werde an einem „High-End Pro-Display“ gearbeitet. Derzeit bietet Apple keine eigenen Displays an, stattdessen verkauft das Unternehmen im eigenen Store die zusammen mit LG entwickelten LG-Utrafine-Displays.

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