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Mit diesem Tool kannst du deinen aktuellen Impfschutz berechnen

Der Tagesspiegel hat ein Tool veröffentlicht, mit dem Ungeimpfte und vollständig Geimpfte ihren durchschnittlichen Impfschutz berechnen lassen können – auch nach der Boosterimpfung.

1 Min. Lesezeit

Wie lange liegt der Pieks zurück? Das Datum der Zweitimpfung muss für die Berechnung des Impfschutzes angegeben werden. (Foto: My Ocean Production / Shutterstock)

47 Prozent: So hoch ist durchschnittlich der Impfschutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus Ende November 2021 für diejenigen, die zwischen dem 30. Mai 2021 und dem 28. Juli 2021 ihre Zweitimpfung mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer erhalten haben. Dieser Ergebnis verrät der neue Rechner des Tagesspiegels. Er basiert größtenteils auf einer Forschungsarbeit, die jedoch nicht von unabhängigen Fachleuten geprüft oder in einem Fachmagazin veröffentlicht wurde.

Rechner gibt keine Handlungsempfehlung

Außerdem garantiert der Rechner keine Sicherheit, zeigt nicht die individuelle Situation und soll zudem keine Handlungsempfehlung sein. Jedes in Deutschland verimpfte Vakzin kann ausgewählt werden, außer das von Johnson & Johnson. Dafür ist die Möglichkeit „Andere / weiß nicht“ verfügbar. Auch Impfstoff-Kombination, beispielsweise die Erstimpfung mit Astrazeneca und die Zweitimpfung mit Moderna, können ausgewählt werden.

Das Datum der Zweitimpfung kann angegeben werden. Mit wenigen Klicks und ohne die Angabe von Name, E-Mail-Aderesse oder sonstigen persönlichen Daten erscheint direkt der durchschnittliche derzeitige Schutz vor einer Ansteckung. Außerdem wird auch der durchschnittliche Schutz vor einem schweren Verlauf sowie der potenzielle durchschnittliche Schutz nach einer Booster-Impfung angegeben. Diese Angaben sind jedoch nur bedingt aussagekräftig, da der tatsächliche Schutzgrad von Person zu Person variiert.

Booster-Impfung in der Regel etwa 6 Monate nach der Zweitimpfung

Die generelle Empfehlung für eine Booster-Impfung liegt bei durchschnittlich sechs Monaten nach der Zweitimpfung. Der empfohlenen Impftermin kann auch mit einem weiteren Tool berechnet werden. Dieses Tool zeigt jedoch lediglich direkt das Datum sechs Monate nach der Zweitimpfung an.

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Generelle Informationen zur Booster-Impfung sind außerdem auf der Seite „Zusammen gegen Corona“ vom Bundesministerium für Gesundheit verfügbar. Auch dort wird eine Booster-Impfung etwa sechs Monate nach der Zweitimpfung empfohlen, auch nach fünf Monaten kann sie möglich sein. Wer sich boostern lassen möchte, sollte sich jedoch rechtzeitig um einen Termin kümmern. Auf der Webseite Doctolib sind beispielsweise für die erste Januar-Woche 2022 in Hannover keine Termine mehr verfügbar.

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9 Kommentare
Hel
Hel

Da glaub ich lieber an das Horoskop oder den Kaffeesatz, als an diese Prozentzahlen.
Es gibt ja nicht einmal verlässliche Zahlen, wieviele doppelt Geimpfte derzeit auf der Intensivstation liegen oder gestorben sind.

Antworten
Julia Nikolaeva
Julia Nikolaeva

Richtig.

Antworten
Charlie ...
Charlie ...

Die gibt es bestimmt. Aber die dürfen natürlich nicht veröffentlicht werden. Würde vielleicht den einen oder anderen zum Denken anregen und öffentlich machen, welche Verarschung hinter dem ganzen System steckt.

Antworten
Hel
Hel

Absolut richtig!
Leider.
Grade wieder gelesen:
„Als ungeimpfte Covid-19-Fälle werden Personen gezählt, die zum Zeitpunkt der Infektion keine Impfung erhalten hatten oder bei denen keine Angabe von den Gesundheitsämtern dazu vorliegt. „.
Ich frag mich nur, warum eine solche Verarschung? Und jetzt wollen die uns auch noch Zwangsimpfen!

Hoffe nur, dass der Streik am 1.12. ein bisschen was zum Denken bringt …

Julia Nikolaeva
Julia Nikolaeva

Warum berichtet eigentlich niemand darüber, dass Menschen mit Blutgruppe Null ein 50% geringeres Risiko einer Corona-Infektion haben?

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/covid-19-schwerer-verlauf-durch-blutgruppe-beeinflusst-11688.php

Ist nicht gerade seriös, eine so wichtige Info unter den Tisch zu kehren. Der „Rechner“ scheint sie auch völlig zu ignorieren.

Antworten
Dieter Petereit

Das ist nicht bewiesen, sondern bloß hergeleitet und mit einer Wahrscheinlichkeit belegt.

Antworten
Julia Nikolaeva
Julia Nikolaeva

Das hat mit der Beschaffenheit der verschiedenen Blutgruppen und deren Zusammensetzung zu tun. Soll ich Ihnen ein paar Artikel aus seriösen Quellen dazu verlinken oder möchten Sie selber recherchieren? Googeln Sie mal nach „corona blutgruppe 0“.

Sie werden auch feststellen, dass die Wissenschaft sich bei der Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs (wenn denn eine Ansteckung erfolgt) uneins ist. Die einen Forscher sagen, bei Ansteckung ist die Gefahr eines schweren Verlaufs genauso hoch wie bei den anderen Blutgruppen, die anderen Forscher sehen auch den schweren Verlauf als weniger wahrscheinlich.

Und was ist dann mit den Menschen, die Blutgruppe Null haben, mithin unterdurchschnittlich anfällig für Corona sind, aber überdurchschnittlich anfällig für Impf-Nebenwirkungen, etwa weil sie Blutverdünner nehmen? Würden Sie solchen Menschen eine Impfung empfehlen? Das wäre aus medizinischer Sicht verantwortungslos.

Dieter Petereit

Ich kenne die Berichterstattung. Sie sieht eine Korrelation, aber bis zur Kausalität ist es noch weit.

Hel
Hel

… also, genauso, wie die Wirksamkeit der Impfung…

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