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Nissan will mit E-Sportlimousine IMS Concept das Luxussegment erobern

Nissan IMs Concept. (Bild: Nissan, via The Verge)

Beflügelt vom Erfolg seines vollelektrischen Kleinwagens Leaf nimmt Nissan jetzt das Luxussegment in Angriff. Mit dem IMS Concept zeigte der japanische Autobauer jetzt eine E-Sportlimousine.

Mit dem Leaf hat Nissan vor knapp zehn Jahren das mittlerweile meistverkaufte Elektroauto der Welt auf den Markt gebracht. Ein Sondermodell mit einem leistungsfähigeren Akku soll dem Kompaktwagen ab Sommer eine Reichweite von bis zu 385 Kilometern ermöglichen. Deutlich weiter – nämlich über 600 Kilometer – soll die jetzt im Rahmen der North American International Auto Show in Detroit vorgestellte E-Sportlimousine IMS Concept mit einer Akkuladung kommen, wie The Verge berichtet.

Mit dem derzeit nur als Konzeptfahrzeug existierenden Elektroflitzer will Nissan offenbar Erfolge im Luxussegment feiern, wo derzeit vor allem Tesla das Sagen hat. Mit dem IMS habe Nissan eine neue Art von Auto entworfen, das die Grenzen des Limousinen-Designs auslotet, wie Nissans Chefdesigner Alfonso Albaisa erklärt.

Nissan: Design des IMS Concept erinnert an Elektroauto-Startups

Dieses Mal scheinen sich die Nissan-Designer und Entwickler eher an Konzeptautos von Elektroauto-Startups aus dem Silicon Valley oder China wie Lucid Motors und Byton orientiert zu haben als an den eigenen Modellen. Allerdings hatte Nissan auch schon 2017 (V-Motion) und 2018 (X-Motion) schicke Konzeptfahrzeuge mit auf die Automesse gebracht. In die Produktion gegangen ist noch keines davon.

Nissan IMs Concept – Die Elektro-Luxuslimousine in Bildern
Elektro-Luxuslimousine Nissan IMs Concept. (Bild: Nissan, via The Verge)

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Die technischen Daten lesen sich jedenfalls beeindruckend. Der IMS Concept verfügt über einen Allradantrieb, zwei Elektromotoren (jeweils einen vorne und hinten) sowie eine 115-Kilowattstunden-Batterie. Die Gesamtleistung wird mit 360 Kilowatt oder 483 Pferdestärken angegeben.

Die E-Limousine soll auch autonom fahren können. Details zu möglicherweise verbauten Sensoren oder Hardware gibt es bisher nicht. Geplant ist lediglich, dass der IMS im autonomen Fahrmodus in einen großzügigen Raum der Kommunikation und Interaktion verwandelt werden soll. Dazu fährt das Lenkrad zurück, die vorderen Sitze drehen sich nach innen.

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