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iNext: BMW will euch per Blick, Sprache und Gesten mit dem Auto interagieren lassen

BMW iNext mit i Interaction EASE. (Bild: BMW)

BMW will mit seinem iNext die Interaktion mit dem Fahrzeug und der Außenwelt möglichst intuitiv gestalten. Im Zuge der CES 2020 hat der Autobauer einige erste Funktionen angekündigt, die im kommenden vollvernetzten E-Auto an Bord sein sollen.

Der bayerische Autobauer rechnet damit, dass der iNext mit Level-3-Automation ausgerüstet sein wird, für die schnelles 5G-Netz vonnöten ist. Mit diesem Rüstzeug sollen neue Arten der Interaktion und Informationsbereitstellung ermöglicht werden. Neben den bereits bekannten Interaktionsmöglichkeiten per Touchbedienung, Gestensteuerung und dem dem Sprachassistenten kommt mithilfe weiterer Sensoren die sogenannte BMW Natural Interaction zum Einsatz, die der Hersteller schon im Zuge der MWC 2019 präsentiert hat.

Sensoren und KI sollen dazu in der Lage sein, über Blicke und Gesten kombiniert mit Sprachbefehlen die Befehle und Fragen des Fahrgastes interpretieren und entsprechende Antworten zu können. Das gelte sowohl für den Innenraum, als auch für den Außenwelt – etwa um Informationen zu Sehenswürdigkeiten zu erhalten.

BMW iNext: Augmented Reality per Heads-up-Display

Die gewünschten Informationen werden zudem nicht nur per Sprache ausgegeben, sondern auf dem im iNext verbauten Panorama-Head-Up-Display angezeigt werden. Es erstreckt sich laut BMW über die komplette Breite der Windschutzscheibe, die darauf je nach Situation eingeblendeten Informationen legen sich als ein zweites, digitales Layer über die reale Welt und fungiert damit wie eine überdimensionierte Augmented-Reality-Bedienoberfläche.

BMW Vision iNEXT. (Foto: BMW Group)

BMW Vision iNext. (Foto: BMW Group)

Insgesamt werden dem Fahrgast die drei Betrachtungsmodi – Explore, Entertain und Ease – offeriert, die je nach Auswahl zum einen das Interieur verändern, zum anderen Informationen über die Außenwelt einblenden und für passendes Ambiente für Entertainment, Privatsphäre oder Entspannung sorgen.

Im autonomen „Ease“-Modus werden etwa Lenkrad und Fahrpedal zurückgefahren. Der Sitz nehme eine Zero-Gravity-Position ein und soll dem Fahrgast das Gefühl, beinahe zu schweben. In künftigen Fahrzeug-Modellen wolle BMW eine neue Sitzgeneration verbauen, die BMW AUF DER CES 2020 zu Demozwecken IN X7-Modellen verbaut hat. Der sogenannte ZeroG Lounger lasse sich bis zu einem Winkel von 60 Grad nach hinten neigen und liefere trotz hoher Bequemlichkeit durch einen in den Sitz integrierten Sicherheitsgurt und Cocoon-Airbag einen hohen Grad an Sicherheit. Weiter dunkle der Intelligent Personal Assistant das Head-up-Display ab und mache die Seitenflächen intransparent.

BMW i Next Interaction – mit Gesten und Blicken mit dem Auto interagieren. (Bild: BMW)

BMW iNext Interaction – mit Gesten und Blicken mit dem Auto interagieren. (Bild: BMW)

BMW iNext mit Level 3 Autonomie und 5G

Wie der Hersteller auf der CES 2020 in Las Vegas bestätigte, wird der iNext mit Level-3-Automation für Geschwindigkeiten bis etwa 130 km/h (80 Meilen pro Stunde) ausgestattet und zudem Teil eines Pilotprogramms für Level 4 werden. BMW gab unmissverständlich zu verstehen, dass für hochautomatisierts Fahren eine schnelle 5G-Verbindung unerlässlich sei. Entsprechend werde das Auto 5G bestückt sein – für die Integration hat BMW sich Expertise von Harman-Samsung eingeholt, um die Technologie in die Bordnetzarchitektur zu integrieren.

BMW ist zuversichtlich den iNext mit Level-3-Automatisierung 2021 auf die Straße zu bringen – ob der volle Funktionsumfang dann schon auf deutschen Straßen verfügbar ist, bleibt abzuwarten. Denn es ist fraglich, ob das 5G-Netz bis dahin soweit ausgebaut sein wird.

Disclosure: Die Reise unseres Autors zur CES 2020 wurde von BMW finanziert. Einfluss auf die Berichterstattung hat das nicht.

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