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Marketing

Gute Rankings trotz „Infinite Scrolling“? Google gibt 8 Tipps für Seitenbetreiber

Google liefert eine „Bauanleitung“ für Websites mit Infinite Scrolling.

Websites mit „Infinite Scrolling“ hatten bislang kaum Chancen auf starke Rankings. Das soll sich jetzt ändern: Google hat sich der Lösung des Problems in einem ausführlichen Blogpost gewidmet.

Vorgemacht haben es Facebook, Twitter und Pinterest. Mittlerweile laden zahlreiche Websites automatisch neue Inhalte, wenn Nutzer das Seitenende erreichen. „Infinite Scrolling“ bietet Nutzern ein tolles Erlebnis, nicht aber Crawlern. Diese digitalen „Mitarbeiter“ von Suchmaschinen wie Google haben große Probleme, über JavaScript nachgeladene Elemente auszulesen. Die Folge sind deutlich schlechtere Rankings.

Google gibt Tipps zur Optimierung von Infinite Scrolling

Google hat ketzt in einem Blogpost ausführliche SEO-Tipps zum Thema veröffentlicht. Darin heißt es, Seitenbetreiber sollten parallel zur Aufmachung via Infinite Scrolling paginierte Unterseiten für Suchmaschinen bereitstellen. Zur Illustration dieser Anforderung hat Trend-Analyst John Müller eine Demo erstellt, die zwei wichtige Kriterien verdeutlicht:

  • Alle individuellen Beiträge sind für Crawler erreichbar.
  • Keiner der Beiträge doppelt sich auf einer der paginierten Seiten.

SEO: So optimierst du deine Website trotz Infinite Scrolling

Google erklärt: So solltest du deine Website optimieren. (Quelle: googlewebmastercentral.blogspot.ca)
Google erklärt: So solltest du deine Website optimieren. (Quelle: googlewebmastercentral.blogspot.ca)

Google erklärt im Blogpost schrittweise, wie Seitenbetreiber die eigene Website trotz Infinite Scrolling für Suchmaschinen optimieren. Besonders wichtig erscheinen dabei die folgenden Punkte:

  1. Verteil alle Elemente der Webseite auf Unterseiten, die erreicht werden können, wenn JavaScript ausgeschaltet ist.
  2. Stell sicher, dass ein normaler Besucher jedes Element einfach finden kann. Wichtig ist hier vor allem die Anzahl der gelisteten Elemente pro Unterseite.
  3. Sorg dafür, dass die Unterseiten eine überschaubare Ladezeit haben.
  4. Sorg dafür, dass Folgeseiten keine überlappenden Inhalte haben.
  5. Jede Unterseite sollte eine individuelle URL haben.
  6. Nutze „rel=next“ und „rel=prev“ im Head-Tag deiner Webseiten.
  7. Implementiere „pushState“ auf deiner Website.
  8. Teste final, ob sich die Seiten entsprechend dieser Vorgaben verhalten und beim Scrollen eines Nutzers anpassen.

Hast du noch immer nicht genug von Infinite Scrolling? Dann wirf doch einen Blick auf unserer Auswahl schicker Websites, die auf Infinite Scrolling setzen.

via www.searchenginejournal.com

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7 Reaktionen
berlinerscheidung

Lange Seiten machen keinen Spass ...wir haben unsere extrem gekürzt und übersichtlicher gemacht ...weg vom sinnlos scrolling - was Adobe Muse einem vorgibt. Wir haben die Template von Muse extrem gekürzt -mit Erfolg Beispiel : http://www.scheidung-berlin-online.com

Antworten
JenZzzz

Ich persönlich hasse Infinite Scrolling. Bei Yahoo Mail haben sie diese Seuche jetzt auch eingebaut. Man kann nicht mal eben mit der Ende-Taste bis zum Ende scrollen, nein, man muss immer die komplette Mail mit der Maus durchscrollen ... bitte lasst es nur ein Hype sein, der sich irgendwann in nichts auflöst! *bet*

Antworten
am

Inwiefern bietet das "Nutzern ein tolles Erlebnis"? Ich als Nutzer (nicht als Entwickler) finde es unerträglich und es mindert meine Nutzungsdauer auf Facebook oder Twitter massiv. Es ist unfassbar nervig, an ältere Inhalte zu gelangen, die Speicherauslastung des Browsers steigt dabei exorbitant und einzelne Inhalte zu verlinken wird oft komplett verunmöglicht.

Also als Entwickler ist es natürlich super, weil ich mir keine Gedanken über vernünftige User Guidance mehr machen muss, aber wo liegt der Gewinn für den Nutzer?

Das ist eine ernsthafte Frage, gibt es dazu Studien?

Antworten
Lars Budde

@Ben: Vielen Dank für den Hinweis. Jetzt stimmt alles, ich habe den Fehler korrigiert.

@Julian: Danke! :)

Antworten
Ben

Der „pushState “ Link führt ins leere.

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