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Influencer sind fast wie beste Freunde: Was uns eine Twitter-Studie über Vertrauen verrät

(Bild: Dunnnk / t3n.de)

Was haben Meinungsführer wie Dagi Bee und Casey Neistat mit den besten Freunden deiner Kinder gemeinsam? Einiges, wie eine neue Studie zum Influencer-Marketing zeigt.

Influencer-Marketing auf Twitter: 3 Zahlen, die dir die Wichtigkeit von Meinungsführern aufzeigen

Twitter-Studie über Vertrauen: Influencer sind fast wie beste Freunde. (Bild: Dunnnk / t3n.de)
Twitter-Studie über Vertrauen: Influencer sind fast wie beste Freunde. (Bild: Dunnnk / t3n.de)

Tja, wer hätte das gedacht? Twitter-Nutzer vertrauen Influencern fast genauso wie ihren besten Freunden. Das glaubt ihr nicht? Könnt ihr aber, denn Twitter selbst hat es jetzt schwarz auf weiß. In einer Studie, die zusammen mit Annalect durchgeführt wurde, haben sie das und mehr nämlich rausgefunden. Demnach verlassen sich 56 Prozent auf die Empfehlungen der besten Freunde und immerhin 49 Prozent auf die von Meinungsführern. Einmal mehr wird für Marken damit deutlich, welche Bedeutung diese Gruppe im Marketing hat.

„49 Prozent der Twitter-Nutzer vertrauen Influencern.“

Noch interessanter wird diese Zahl noch durch den Umstand, dass vor allem die jungen Millennials sich besonders gerne an Influencer hängen. Ein Drittel der Befragten folgen jeweiligen Personen, was einen 47 Prozent höherer Wert ausmacht, als in den anderen Altersgruppen.

Dass die Meinung von Influencern auch massiv den Verkauf ankurbeln kann, zeigt eine andere Zahl: Rund 40 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie schon mal ein Produkt gekauft haben, weil sie es bei einem Meinungsführer gesehen haben. Auch und gerade deshalb stürzen sich Lifestyle-Marken auf Social-Media-Stars wie Casey Neistat oder Dagi Bee und schicken ihnen manchmal ungefragt, in der Regel aber abgesprochen, ihre Produkte, um beispielsweise in ihren YouTube-Videos vorzukommen.

Influencer-Marketing auf Twitter: Der Wert von Meiungsführern auf dem Microblog. (Infografik: Twitter)
Influencer-Marketing auf Twitter: Der Wert von Meinungsführern auf dem Microblog. (Infografik: Twitter)

Influencer-Marketing bewegt viel – insofern die richtige Person für die richtige Marke und der richtigen Zielgruppe wirbt. Aber für diese Binsenweisheit braucht es dann keine Studie – das wisst ihr natürlich selbst.

Übrigens: Wir haben für euch in einem früheren Artikel fünf Tools vorgestellt, mit denen ihr Influencer für euer Marketing findet. Schaut auch dort mal rein.

via ethority.de

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Eine Reaktion
Jens Best

Es wäre sinnvoller, nicht einfach "wie beste Freunde" zu schreiben, sondern das Ganze ein wenig einzuordnen. Es geht um Vertrauen, also im Luhmannschen Sinne um die Reduktion von Komplexität im Alltag.

Da wäre es wohl sinnvoller sog. "Influencer" mit der Funktion zu vergleichen, die Zeitungsredaktionen oder erfahrene Einzelhändler, bei denen man viel einkauft zu vergleichen. Denn die soziale Funktion von "besten Freunden" ist wesentlich umfangreicher als die von Vertrauenspersonen im Bereich der Informationsreduktion.

Casey Neistat oder Dagi Bee sind also nichts weiter als Verkäufer, denen man vertraut und nicht "vergleichbar mit besten Freunden" – Diesen eigentlich klar erkennbaren Bewertungs-Bias, der mit dieser Studie verkauft werden soll, hätte nicht un-hinterfragt von der Redaktion übernommen werden dürfen. Ihr wollt doch, dass man euch vertraut.

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