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Innolith: Schweizer Firma kündigt Akku für 1.000 Kilometer E-Auto-Reichweite an

Neue Akku-Technologie verspricht deutlich mehr Reichweite. (Foto: Imfoto / Shutterstock)

Einen Akku, der eine E-Auto-Reichweite von 1.000 Kilometern ermöglichen soll, hat die Schweizer Firma Innolith angekündigt. Die wiederaufladbare Batterie soll vergleichsweise günstig sein.

Angeblich revolutionäre Akku-Technologien sind nichts Neues. Meist bleibt es bei der Ankündigung eines entsprechenden Durchbruchs. Von einem neuartigen Akku, der Elektroautos eine Reichweite von 1.000 Kilometern bringen sollten, sprachen etwa schon Forscher des norwegischen Institute for Energy Technology im Sommer 2018. Jetzt will die Schweizer Firma Innolith ebenfalls eine solche leistungsstarke wiederaufladbare Batterie entwickelt haben, wie es in einer Mitteilung heißt.

E-Auto-Akku: Anorganische statt organische Elektrolyte

Demnach arbeitet das Unternehmen in seinem deutschen Labor an der „Entwicklung der weltweit ersten wiederaufladbaren Batterie mit 1.000 Wattstunden pro Kilogramm“. Der Akku soll ohne kostspielige exotische Materialien auskommen und eine hohe Energiedichte aufweisen – was letztlich die Kosten senken soll. Statt auf brennbare organische Elektrolyten, wie in herkömmlichen E-Auto-Akkus setzt Innolith eigenen Angaben auf einen nicht brennbaren anorganischen Elektrolyten.

Beim chemischen Aufbau der sogenannten Energy-Battery von Innolith nutzt das Unternehmen eine innovative Umsatzreaktion, dank der die hohe Energiedichte in den Zellen erreicht werden sollen. Die dafür notwendigen Materialien unterlägen nicht den Leistungsbeschränkungen der herkömmlichen Lithium-Interkalationsmaterialien, meint Innolith. Der neue Ansatz erhöhe den Energiegehalt jeder Batteriezelle, ist sich Innolith sicher.

Bis die Batterie fertigentwickelt ist und vermarktet werden kann, soll es aber noch drei bis fünf Jahre dauern. Zunächst soll der neue E-Auto-Akku über eine Pilotproduktion in Deutschland auf den Markt gebracht werden. Anschließend sollen Lizenzpartnerschaften mit Batterie- und Automobilherstellern folgen, so Innolith.

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Ein Kommentar
Sepp
Sepp

Wozu eigentlich so frühzeitig ankündigen? Geht es da wieder darum, potentielle Käufer zum warten zu veranlassen? Scheint so, bei diesen nebulosen Angaben

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