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Insane-Modus nicht „insane“ genug: Kunden verklagen Tesla

(Bild: Tesla Motors)

126 norwegische Tesla-Fahrer haben den US-Elektroautohersteller verklagt. Die Speed-Fans fordern eine Entschädigung, weil der Geschwindigkeitsboost „Insane Mode“ nicht wahnwitzig genug sei.

Tesla: Insane ist nicht insane genug

Teslas Model S P85D, beschleunigt dank dem sogenannten „Insane Mode“ innerhalb von nur 3,3 Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. In einem Marketingvideo, das bei Youtube schon knapp sieben Millionen Mal angeschaut wurde, war die Wirkung der „wahnwitzigen“ Beschleunigung auf unbedarfte Insassen Anfang 2015 festgehalten worden. Einer ganzen Reihe Norweger dürfte dies aber nicht genug sein. Sie fordern eine finanzielle Entschädigung von Tesla.

Tesla Model S in der Kritik. (Foto: Tesla)
Tesla Model S in der Kritik. (Foto: Tesla)

Insgesamt 126 Besitzer eines Tesla Model S P85D inklusive Performance-Boost in Norwegen haben sich dazu entschlossen, Tesla zu verklagen, wie der sie vertretende Rechtsanwalt Kaspar N. Thommessen von der Kanzlei Wikborg Rein der Nachrichtenagentur Bloomberg erzählt hat. Das Elektroauto habe weniger Pferdestärken als versprochen, was die gesamte Performance verschlechtere. Statt der versprochenen 700 PS erreiche das Tesla Model S nur 469 PS.

Tesla weist Beschwerden zurück

Tesla hat derweil die Beschwerden zurückgewiesen. Das Auto erfülle alle Anforderungen, sagte ein Sprecher des Herstellers. Dies sei in von den Behörden genehmigten Messverfahren nachgewiesen worden. Mitte Dezember soll ein Gericht in Oslo darüber entscheiden, ob Tesla Recht hat, oder den offenbar enttäuschten Kunden eine finanzielle Entschädigung zusteht.

Norwegen ist ein wichtiger Markt für Elektroautos im Allgemeinen und Tesla im Besonderen, denn das Land subventioniert den Kauf von Autos mit Elektromotor. Der norwegische Ausschuss für Verbraucherfragen und Rechtsstreitigkeiten hat sich im Juni jedenfalls hinter die norwegischen Autobesitzer gestellt. In einer entsprechenden Empfehlung heißt es, dass die Käufer wegen der inadäquaten Beschleunigung jeweils 50.000 norwegische Kronen (rund 5.400 Euro) zurückerstattet bekommen sollten.

via gizmodo.com

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2 Reaktionen
Peter Örtel

Jo, jetzt kommts raus. Die Batterire ist garnicht im Stande die benötigte Energie für die Motoren zu lieferen um 700 PS zu erreiechen. Die wollte Musk wahrscheinlich klammheimlich per air-update oder so ähnlich liefern :D
Tesla wäre nicht der erste Hersteller eines Konsumdings, der ein Produkt liefer, welches nicht so funktioniert wie es sein soll!

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Jan

Als hätten wir nicht andere Sorgen....*kopfschüttel*.

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