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Auch Instagram bekommt Tool zum Datenexport

(Foto: Worawee Meepian/Shutterstock.com)

Nachdem Facebook die entsprechenden Funktionen schon länger anbietet, soll jetzt auch Instagram eine Möglichkeit zum Datenexport bekommen. Mit der Funktion könnt ihr eure Bilder, Videos und Nachrichten herunterladen.

Im Gegensatz zu Facebook bietet das zum Konzern gehörende Bildernetzwerk Instagram bislang keine Exportfunktion für die eigenen Daten an. Wie ein Unternehmenssprecher jetzt gegenüber der US-Publikation Techcrunch erklärt hat, sei eine solche Funktion jedoch in der Mache und soll demnächst ausgerollt werden. Das Feature erlaubt es Nutzern dann, die von ihnen geteilten Fotos, Bilder und Nachrichten herunterzuladen.

Wann genau die Funktion verfügbar sein wird, bleibt unklar. Allerdings ist anzunehmen, dass Instagram den Datenexport bis spätestens zum 25. Mai 2018 einführen wird. Denn ab diesem Zeitpunkt ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in der Europäischen Union zwingend anzuwenden. Das Gesetz, das dem Schutz personenbezogener Daten dient, schreibt unter anderem vor, dass Anbieter eine Möglichkeit zur Datenmitnahme anbieten müssen. Instagram-Mutter Facebook bietet schon seit 2012 eine ähnliche Exportfunktion an.

Mark Zuckerberg hat sich vor dem US-Kongress positiv über die DSGVO geäußert

Im Rahmen einer Anhörung vor dem US-Kongress wurde Mark Zuckerberg auch zu seiner Meinung zur DSGVO befragt. „Ich denke, die DSGVO ist grundsätzlich ein sehr positiver Schritt für das Internet“, so der Facebook-Chef, zu dessen Unternehmen neben Instagram auch die Messaging-Plattform Whatsapp gehört. Laut Zuckerberg sollen die DSGVO-konformen Datenschutzeinstellungen bei Facebook zukünftig auch für US-Nutzer ausgerollt werden.

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