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Instagram mit neuem Feature für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen

Der Instagram-Account von Instagram. (Foto: ArthurStock / Shutterstock.com)

Wie andere soziale Netze will auch Instagram zukünftig zusätzliche Bildbeschreibungen bereitstellen. Das soll Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen helfen.

Facebook nutzt seit geraumer Zeit Bilderkennungsalgorithmen, die den Inhalt von Bildern erfassen und ihn in Textform abspeichern. Menschen mit Sehbehinderungen können sich dann vorlesen lassen, was sich auf einem Bild befindet. Twitter wiederum erlaubt immerhin, dass Nutzer eigenhändig Bildbeschreibungen hinterlegen. Jetzt zieht auch die Facebook-Tochter Instagram nach und kombiniert zukünftig beide Methoden, um Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen Informationen über Bilder bereitstellen zu können.

Für optimale Ergebnisse müssen Instagramer das Feature allerdings auch nutzen

Die automatisch generierten Bildbeschreibungen dürften sich nicht großartig von dem Mechanismus beim Mutterkonzern Facebook unterscheiden. Die Software erkennt vor allem Objekte, kann also mitteilen, ob sich ein Auto oder Blumen auf dem Bild befinden. Mehr Details, wie beispielsweise zur Stimmung eines Bildes, müssten dann die zusätzlich von Instagramern hinterlegten Beschreibungen liefern. Das funktioniert aber auch nur dann, wenn sich die Damen und Herren auf der Plattform auch wirklich bei jedem Bild die Mühe machen, den Inhalt akkurat zu beschreiben.

Dass das ein Problem darstellen kann, zeigt sich beispielsweise auf Twitter: Denn nur da, wo User aktiv werden, finden sich auf dem Netzwerk auch Bildbeschreibungen. Im Januar 2018 wies darauf beispielsweise der blinde Kampfsportler und Twitter-Nutzer Rob Long hin und konnte damit immerhin einige Twitter-Fans auf das Problem hinweisen. Seine Erklärung, wie User aus Rücksicht auf Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen Bildbeschreibungen auf Twitter hinterlassen können, wurde mehr als 14.000-mal geteilt, erhielt über 174.000 Likes und wurde auch von der Presse aufgegriffen.

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