News

Instagram: Influencer können bezahlte Posts jetzt kennzeichnen

(Foto: Ink Drop/Shutterstock.com)

Instagram führt ein neues Feature ein, das es Influencern künftig erlauben soll, bezahlte Posts zu kennzeichnen. Das soll für mehr Transparenz sorgen, aber auch neue Werbekunden locken.

Instagram: Kennzeichnung für bezahlte Posts

Schleichwerbung ade? Das zu Facebook gehörende Bilder-Netzwerk Instagram will nach eigenen Angaben für mehr Transparenz und Authentizität sorgen. Ab sofort sollen sogenannte Influencer und Unternehmen eine Möglichkeit zur Kennzeichnung von bezahlten Beiträgen erhalten. Posts zu Produkten, für deren Veröffentlichung Instagram-Nutzer Geld erhalten haben, sollen jetzt mit dem Hinweis „bezahlte Partnerschaft mit XY“ gekennzeichnet werden.

Influencer auf Instagram

Influencer auf Instagram können Sponsored Posts jetzt entsprechend kennzeichnen. (Bild: Instagram)

Damit kommt Instagram nicht nur rechtlichen Vorgaben nach, die eine Kennzeichnung von bezahlten Einträgen verlangen. Auch Influencer und werbende Unternehmen hätten sich eine einfache Möglichkeit gewünscht, entsprechende Beiträge zu kennzeichnen.

Von Instagram bis Whatsapp: So haben sich einige der bekanntesten Apps über die Jahre verändert

1 von 5

In dem Hinweis werden die Unternehmen von den Influencern getaggt. Das hat zugleich den Effekt, das die werbenden Marken Zugriff auf die gleichen Daten zur Reichweite und Nutzerreaktionen auf den entsprechenden Post erhalten wie die Influencer. Die Kennzeichnung kann übrigens auch im Stories-Bereich von Instagram angebracht werden, teilte das Unternehmen in einem entsprechenden Blogeintrag mit.

Instagram wartet auf Nutzerfeedback

Im ersten Schritt testet Instagram das Tool mit ausgewählten Unternehmen und Influencern. An Bord sind etwa Publisher wie Aimee Song und Buzzfeed sowie Unternehmen wie Chobani, Adidas oder Volvo. Bevor das Feature ausgerollt wird, wolle Instagram das Feedback der Nutzer abwarten, wie Charles Porch, Instagrams Kreativdirektor, gegenüber Techcrunch ankündigte.

Selbstinszenierung bis zum Burnout: Instagramerin Essena will keine Social-Media-Ikone mehr sein
(Foto: Essena O'Neill)

1 von 6

Interessant in diesem Zusammenhang: Amy Cole von Instagram über 3 Prinzipien, die Marken beim Einsatz des Netzwerks beachten sollten

via www.marketingweek.com

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung