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Instagram-KI soll Cyber-Mobbing erkennen

Die Instagram-App. (Foto: ArthurStock / Shutterstock.com)

Instagram will Cyber-Mobbing mithilfe von künstlicher Intelligenz verhindern. Dazu soll eine KI Fotos und Videos analysieren.

In der Altersgruppe der Zwölf- bis 19-Jährigen wurden bereits 34 Prozent Opfer von Cyber-Mobbing. Bei Mädchen beziehungsweise jungen Frauen liegt die Quote mit 37 Prozent sogar noch höher. Um dem Problem auf der eigenen Plattform entgegenzuwirken, hat Instagram schon 2017 eine Funktion in die Social-Media-App integriert, die mithilfe von maschinellem Lernen beleidigende Begriffe erkennen und herausfiltern soll. Jetzt weitet die Facebook-Tochter diesen Mechanismus auch auf Bilder und Videos aus.

Die Instagram-KI soll nicht nur in Bilder integrierte Texte analysieren, sondern laut einem Bericht der US-Publikation The Verge auch beispielsweise zwei nebeneinandergestellte Fotos als mögliche Mobbingform erkennen können, da hier die Möglichkeit besteht, dass eine Person auf negative Weise mit einer anderen (oder einem Objekt) verglichen wird. Welche anderen Faktoren bei der Erkennung von Mobbing zum Einsatz kommen sollen, verrät Instagram allerdings nicht.

Instagram weitet Kommentarfilter auf Live-Videos aus. (Screenshots: Instagram)
Instagram weitet Kommentarfilter auf Live-Videos aus. (Screenshots: Instagram)

Instagram: Kommentarfilter wird auf Live-Videos ausgeweitet

Seit einigen Monaten erlaubt Instagram, beleidigende Begriffe aus Feeds und Profilen zu filtern. Dieser Kommentarfilter wurde jetzt ebenfalls überarbeitet und soll zukünftig und beleidigende Begriffe aus den Kommentaren zu Live-Videos entfernen. Die Funktion kann unter den Kommentareinstellungen aktiviert werden.

Während Facebook immer wieder wegen der Verbreitung von Fake News und verschiedenen Datenpannen in die Kritik geraten ist, blieb dieses Schicksal dem Tochter-Netzwerk Instagram bislang erspart. Mit den neuen Anti-Mobbing-Funktionen scheint Facebook sichergehen zu wollen, dass das auch so bleibt.

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