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Instagram-Shopping: Facebook-Tochter testet Bezahlfunktion

(Foto: Ink Drop/Shutterstock.com)

Kundinnen und Kunden können in den USA jetzt direkt über Instagram Produkte ausgewählter Marken kaufen und bezahlen. Der Umweg über externe Websites entfällt.

Schon seit geraumer Zeit können Händler ihre Waren in der Instagram-App zum Kauf anbieten. Der eigentliche Kaufprozess findet allerdings auf den externen Händler-Websites statt. Das dürfte sich in Zukunft wohl ändern. Ab sofort testet Instagram in den USA mit ausgewählten Marken eine Funktion, die den Bezahlprozess direkt in die App überträgt. Instagrammer müssen dann nur noch einmalig ihre Kreditkarten- oder Paypal-Daten hinterlegen und können anschließend angebotene Produkte direkt aus der App heraus bestellen und bezahlen.

Bezahlen mit Instagram: Der neue Shopping-Prozess in Bildern
(Screenshot: Instagram)

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In der Testphase kooperiert Instagram mit rund 20 Marken. Darunter bekannte Bekleidungshersteller wie Adidas, Nike, H&M, Prada und Zara. Für die Marken könnte es sich durchaus rentieren, da die Einkaufshürde durch den integrierten Bezahlprozess verringert wird. Zumal schon jetzt rund 130 Millionen Menschen monatlich auf Shopping-Beiträge klicken, um die Produktmarkierungen sehen zu können.

Integrierte Shopping-Funktion hat für Instagram viele Vorteile

Für Instagram ergeben sich aus der integrierten Bezahlfunktion gleich mehrere Vorteile. Zum einen behält Instagram einen Teil des Verkaufspreises als Gebühr ein. Derzeit verrät die Facebook-Tochter allerdings nicht, wie hoch die Gebühr ist. Gleichzeitig erhält Facebook damit auch sehr genaue Daten über die Kaufinteressen der Instagram-Nutzerbasis. Das macht Instagram für Werbetreibende noch interessanter. Schon jetzt wächst Instagram schneller als Facebook und könnte Prognosen zufolge in einigen Jahren der Haupttreiber für die Werbeeinnahmen des Konzerns sein.

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