News

Instagram Stories überholt Snapchat – Snap-Aktie auf Sinkflug

(Foto: dpa)

Mit Instagram Stories hat Facebook einen direkten Angriff auf die My-Stories-Funktion von Snapchat gestartet. Jetzt hat der Klon das Original bei den Nutzerzahlen überholt – die Snap-Aktie gibt nach.

Instagram setzt Snapchat unter Druck

Mit dem Feature Instagram Stories hatte Facebooks Foto-Netzwerk im August 2016 unverhohlen die Snapchat-Funktion My Story kopiert. Am Donnerstag hat Facebook jetzt bekanntgegeben, dass Instagrams Stories-Feature täglich von 200 Millionen Nutzern verwendet werde, nach nur 150 Millionen im Januar. Damit wurde das kopierte Original Snapchat in Sachen Nutzerzahlen in den vergangenen Wochen deutlich überholt. Snapchat soll gut 160 Millionen tägliche Nutzer haben – Stand: Ende 2016. Das Wachstum bei den Nutzerzahlen hatte sich zuletzt aber stark abgeschwächt. Die Aktie von Snapchat-Betreiber Snap ging daraufhin am Donnerstag weiter auf Sinkflug.

Facebook, Whatsapp und Instagram mit Snapchat-Features. (Foto: dennizn/Shutterstock.com)

Im März dieses Jahres hatte Snap ein spektakuläres Börsendebüt hingelegt. Nach einem schon angehobenen Ausgabekurs von 17 US-Dollar schoss die Aktie innerhalb weniger Stunden um bis zu 44 Prozent nach oben. Der bisherige Höchstwert war mit 29,44 US-Dollar erreicht, Snap zwischenzeitlich 41 Milliarden US-Dollar wert. Seitdem ging es – mit einem vorläufigen Tiefpunkt Mitte März – in einer Berg- und Talfahrt auf die 20-US-Dollar-Marke zu. Nach der Nachricht über die Instagram-Stories-Zahlen verlor die Snap-Aktie 23 US-Cent auf 19,99 US-Dollar. Das entspricht einem Minus von 1,2 Prozent. Schon am Dienstag hatte die Snap-Aktie gut ein Prozent verloren, am Mittwoch ging es zwei Prozent nach unten.

Facebook kopiert Snapchat-Features

Snap steht seit dem Börsengang stark unter Druck. Schon zuvor hatten Berichte über langsamer wachsende Nutzerzahlen Investoren verunsichert. In den vergangenen Wochen hat Facebook aber noch einmal auf die Tube gedrückt, was das Kopieren von Snapchat-Funktionen angeht. Erst am Dienstag kündigte der Social-Network-Riese ein neues Feature für Instagram Direct an, dank der Nutzer selbstlöschende Fotos per Direktnachricht an einen Freund oder eine Gruppe schicken können. Zuvor waren Snapchat-ähnliche Funktionen bei Whatsapp eingeführt worden. Eine weitere Belastungsprobe für die Snap-Aktie dürfte die Vorlage der ersten Quartalszahlen am 10. Mai werden.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: Social Ads – Der ultimative Guide für Facebook, Instagram, Snapchat und Co.

via www.theverge.com

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung