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Instagram-süchtig? Foto-Netzwerk hilft euch mit einem Haufen neuer Features

Instagram stellt neue Funktionen für eine bewusstere Nutzung der App vor. (Foto: Shutterstock)

Zu viel Zeit auf Instagram mit sinnlosem Durchscrollen des Newsfeeds verplempert? Nutzer sollen ihre Zeit auf der Plattform sinnvoll nutzen – dafür testet das Netzwerk nun eine Reihe neuer Funktionen.

Was sich Zuckerberg für Facebook vorgenommen hat, gilt auch für das Tochterunternehmen Instagram: Nutzer sollen ihre Zeit in dem Netzwerk sinnvoll verbringen. Mit einer Reihe neuer Funktionen könnte das nun gelingen.

Wie viel Zeit verbringt ihr auf Instagram?

Nur mal kurz die neueste Story der besten Freundin ansehen und – zack! – schon ist wieder eine Stunde um. Wie viel Zeit sie in den verschiedenen sozialen Netzwerken verbringen, ist kaum einem User wirklich bewusst. Wie das Magazin Techcrunch berichtete, arbeitet Instagram an einem Feature, das Nutzern anzeigt, wie viel Zeit sie in der App verbringen. Instagram-CEO Kevin Systrom bestätigte das wenig später auf Twitter:

Die angekündigte Funktion bietet Nutzern eine Möglichkeit der Selbstkontrolle und könnte dazu beitragen, einen bewussteren Umgang mit sozialen Medien zu pflegen, statt stundenlang passiv durch Newsfeeds und Streams zu scrollen. Auch auf Youtube soll es künftig für User die Möglichkeit geben, ihre dort verbrachte Zeit einzusehen.

Gegen „Zombie-Scrolling“

Gegen das passive, endlose Scrolling richtet sich auch eine weitere Funktion, die Instagram gerade testet: eine „You’re all caught up“-Nachricht im Newsfeed, die Nutzern mitteilt, dass sie alle neuen Beiträge der letzten 48 Stunden gesehen haben. Bisher sind noch keine Details bekannt, ob diese Nachricht tatsächlich alle Postings von abonnierten Accounts meint oder nur die vom Algorithmus als relevant bewerteten. Nichtsdestotrotz könnte dieses Feature Nutzer davor bewahren, endlos lange zu scrollen aus Angst, einen guten Beitrag zu verpassen.

Profile stummschalten

Am 22. Mai stellte Instagram eine Mute-Funktion für Profile vor. Damit können User besser kontrollieren, welche Inhalte sie in ihrem Newsfeed sehen, indem sie Accounts, denen sie folgen, stummschalten. Die Postings können weiterhin gesehen werden, wenn man das jeweilige Profil besucht, werden aber nicht mehr im Feed angezeigt.

Instagram lässt euch Profile stummschalten. (Screenshot: Instagram)

Klar könnte man nervigen Accounts auch einfach nicht mehr folgen, doch die Mute-Funktion ist recht praktisch, wenn:

  • man nur für eine gewisse Zeit die Updates eines Accounts nicht mehr in seinem Newsfeed sehen will (wenn der beste Freund zum Beispiel täglich von seiner XY-Tage-Whatever-Challenge berichtet),
  • man private Profile weiterhin stalken will, ohne jeden „Mist“ im Newsfeed sehen zu müssen,
  • man sich kein „Hey, warum folgst du mir nicht mehr auf Instagram“ von seinen Freunden anhören will (man könnte sich auch neue Freunde suchen, die den Wert einer Freundschaft nicht über Social-Media-Following definieren).

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