Startups

Instagram startet Werbung und Sponsored Posts in Deutschland

Instagram macht Werbung in Deutschland. (Bild: Instagram)

Instagram startet jetzt auch in Deutschland mit der Monetarisierung. Die Werbeanzeigen in den Foto-Streams der Nutzer sollen anfangs nur von bei Instagram erfolgreichen Unternehmen kommen, damit sie möglichst „kreativ und interessant“ sind.

Instagram: Werbung in deutschen Foto-Streams

Spätestens seit der nicht unumstrittenen wie es sie in den USA schon seit Herbst 2014 gibt, soll bald folgen.

Bei Instagram in Deutschland gibt's ab sofort auch Werbeclips zu sehen. (Quelle: Instagram)
Bei Instagram in Deutschland gibt's ab sofort auch Werbeanzeigen zu sehen. (Quelle: Instagram)

Instagram-Nutzer sollen in den kommenden Wochen schrittweise Werbeanzeigen Form von Fotos von ausgewählten Unternehmen in ihren Foto-Streams zu sehen bekommen, über einen Klick auf „Gesponsert“ lässt sich dann mehr über das dahinterstehende Unternehmen erfahren.

Der Schritt dürfte allerdings bei den wenigsten Nutzern gut ankommen, daher versucht Instagram, vorzubauen: Die Werbung komme anfangs nur von Unternehmen, die bei Instagram ohnehin schon erfolgreich sind, also über viele Follower verfügen. Das soll sicherstellen, dass die Werbung „kreativ und interessant“ sei.

Instagram will Werbeanzeigen personalisieren

Darüber hinaus sollen die Nutzer die Möglichkeit haben, die Werbeanzeigen durch einen Klick auf „...“ auszublenden. Das soll Instagram dabei helfen, die Werbung besser auf den Nutzer zuschneiden zu können, ihm also personalisierte Anzeigen zukommen zu lassen. Dass das sicher nicht nur im Interesse der Nutzer ist, dürfte dabei auf der Hand liegen. Zudem sollen Informationen über die Aktivitäten der Nutzer auf Facebook und Instagram in die Auswahl der Werbeanzeigen einfließen.

Bisher hält sich die Entrüstung der Nutzer im Web noch in Grenzen. Einige haben es allerdings schon gemacht wie Investor Peter Thiel und sind auf den Berliner Instagram-Rivalen EyeEm umgestiegen. Thiel gehört zu den Investoren, von denen das Foto-App-Startup EyeEm in einer Finanzierungsrunde insgesamt 18 Millionen US-Dollar einsammeln konnte.

via www.internetworld.de

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