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Integration in Chromium: Google macht Chrome für iOS Open Source

(Bild: Google)

Google hat den Code seines Webbrowsers Chrome jetzt auch in der iOS-Version Open Source gemacht. Damit wird Chrome für iOS jetzt Teil des Chromium-Projekts.

Open Source: Chrome für iOS wird in das Chromium-Projekt integriert

Aufgrund der komplexen Anforderungen auf der Apple-Plattform – Google muss Apples Webkit statt der eigenen Blink-Engine für das Rendern nutzen – war Chrome für iOS bisher vom Rest des Chromium-Projekts getrennt. Jetzt hat Google die iOS-Version seines Webbrowsers Open Source gemacht. Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit ist Chrome für iOS wieder in das Chromium-Projekt integriert worden, wie Google in einem entsprechenden Blogbeitrag mitgeteilt hat. Die Android-Version ist schon seit 2015 Teil von Chromium.

„Chromes Einsatz für Open-Source-Code folgend haben wir in den vergangenen Jahren eine Menge Zeit damit verbracht, die notwendigen Veränderungen vorzunehmen, um den Code von Chrome für iOS in Chromium überführen zu können“, erklärte Chromium-Entwickler Rohit Rao. Den Code für Chrome für iOS finden Interessierte in diesem Open-Source-Repository.

Jetzt, wo die notwendigen Entwicklungsschritte beendet sind, können Entwickler die iOS-Version von Chrome genauso kompilieren, wie das für andere Chromium-Versionen bisher schon möglich war. Dadurch soll sich auch die Entwicklungszeit verkürzen, da jetzt alle Tests von Chrome für iOS für die ganze Chromium-Community zugänglich sind.

Chrome 56: Flash-Blockade wird zum Standard

In der vergangenen Woche hatte Google mit Chrome 56 die neue Version seines Webbrowsers für Windows, Mac und Linux veröffentlicht, die unter anderem deutlich kürzere Reload-Zeiten aufweisen soll. Bei Chrome 56 werden Flash-Inhalte standardmäßig blockiert. Außerdem wird die Web-Bluetooth-API jetzt unterstützt, dank der Web-Apps direkt mit Bluetooth-Geräten interagieren können.

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