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Nach Trump-Reaktion auf rechtsextreme Gewalt: Intel-Chef verlässt Beraterteam

(Foto: dpa)

Lange hatten sie Trump als Berater die Treue gehalten. Nach der zögerlichen Verurteilung rechtsextremer Gewalt durch den US-Präsidenten traten drei Konzernchefs, darunter Intel-Boss Krzanich, zurück.

Intel-Chef verlässt Trump-Beirat

Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk sowie Disney-Boss Robert Iger. Der jüngste Fauxpas des US-Präsidenten, seine zunächst nur zögerliche Verurteilung rechtsextremer Gewalt in Charlottesville, trieb gleich drei weitere Konzernchefs zum Rücktritt.

Intel-Chef Brian Krzanich bei einem Meeting mit US-Präsident Donald Trump. (Bild: dpa)

Am Montag war Merck-Chef Kenneth Frazier, der einzige Afroamerikaner in dem Industrierat, mit Verweis auf die zunächst lasche Reaktion Trumps zurückgetreten, wie Spiegel Online berichtet. Der Präsident trat per Twitter nach. Frazier habe dann jetzt wohl Zeit, die hohen Arzneimittelpreise zu senken. Anschließend rang sich Trump, wohl nicht zuletzt aufgrund des politischen Drucks aus aller Welt und den eigenen Reihen, doch noch zu einer eindeutigen Distanzierung der gewaltsamen Rechtsextremen durch.

Intel-Chef kritisiert politisches Klima

Den Rückzug zweier weiterer Konzernlenker konnte das aber nicht mehr stoppen. Under-Armour-Chef Kevin Plank erklärte ebenso seinen Rücktritt wie Intel-Boss Brian Krzanich. Der Chef des US-Chipherstellers erklärte dazu in seinem Blog, dass er mit seinem Rücktritt auf die ernsthafte Gefahr für wichtige Themen durch das gespaltene politische Klima aufmerksam machen wolle. „Ich bin zurückgetreten, weil ich Fortschritte machen will, während viele in Washington sich mehr darüber zu sorgen scheinen, jeden anzugreifen, der nicht ihrer Meinung ist.“

Auch für Krzanich hatte Trump übrigens noch einen besonderen Gruß per Twitter parat. Für jeden CEO, der aus seinem Beratergremium zurücktrete, stünden viele bereit, die deren Platz einnehmen würden. Anschließend bezeichnete er den Intel-Chef und die anderen beiden zurückgetretenen CEOs als „Wichtigtuer“. Noch in dem Beirat vertreten sind unter anderem Dell-Chef Michael Dell, General-Electric-Boss Jeff Immelt und Boeing-Chef Dennis Muilenburg.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: Obamas deutscher Wahlkämpfer zur Bundestagswahl 2017 – „Ohne Polarisierung keine Mobilisierung“

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Eine Reaktion
Sebos

Aha. Ist T3N jetzt spon, dass man täglich einen Schaum-vorm-Mund Trump Post absetzen muss oder was? Schreibt doch bitte wieder über lesenswerte Sachen, die ich nicht auf jeder x-beliebigen Seite schon finde. Sonst kann ich mir den Besuch ja sparen. Danke!

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